Gruppenliga

Dopatka-Elf siegt 1:0 – Calden/Meimbressen holt gegen Reinhardshagen den Sieg

Auf dem Foto sind mehrere Fußballer zu sehen.
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Der Siegtorschütze wird mächtig attackiert: Caldens Lucas Himmelmann (Mitte) wird von Reinhardshagens Spieler Dennis Waldeck gestört. Teamkollege Sören Schuldes schaut gespannt zu (links).

Mit 0:1 (0:1) unterlag die SG Reinhardshagen im Kreisderby der Fußball-Gruppenliga vor 120 Zuschauern der SG Calden/Meimbressen.

Veckerhagen – Geht es weiter mit dem Höhenflug? Der Höhenflug ist für die SG Reinhardshagen erst einmal beendet, die Elf von der Weser fällt nach der dritten Saisonniederlage vom dritten auf den siebten Platz zurück. Der Gegner scheint mitten im Höhenflug zu sein, Calden/Meimbressen ist jetzt Fünfter.

Wie schlug sich der Tabellendritte? Reinhardshagen ging stark angeschlagen in die Partie. Ohne Wenzel, Rosenthal, Hayn und Andrecht fehlte eine komplette Innenverteidigung. Außerdem hatten sich die Paar-Brüder Andre und Jan krank gemeldet. Es gab jeweils pro Halbzeit zwei Topchancen, wobei die beiden im zweiten Durchgang von Gianluca Marino (67.) und Samih Bisevac (75.) exzellent von Caldens Schlussmann Steven Berndt pariert wurden. Außerdem hatte Marino nach 73 Minuten Pech mit einem Pfostentreffer.

Was war mit der ersten Torchance? Die brachte der SG Calden/Meimbressen den Auswärtssieg ein. In der achten Minute zog Lucas Himmelmann, nach schlechtem Abwehrverhalten von Reinhardshagen, einfach mal von der Strafraumgrenze ab, der Ball setzte auf und landete in Marius Beckers Torwartecke zum 0:1.

Wann war die beste Phase von Calden/Meimbressen? Die war in der Viertelstunde nach der Pause. In der 50. Minute haute Himmelmann per Volleyschuss über den Kasten. Dann gab es zwei Alleingänge innerhalb von 120 Sekunden: Nick Scholz (56.) und Valentin Gleibs (57.) wurden in beiden Szenen von Reinhardshagens Keeper Becker aufgehalten.

Gab es einen Aufreger? Ja, den gab es in dieser Partie nach 70 Minuten. Marino wurde von Patrick Helm-Scheuren im Strafraum gefoult. Schiedsrichter Tobias Lecke entschied auf Strafstoß, dann machte sich ein Schiedsrichterassistent bemerkbar und es wurde auf Abseits von Marino entschieden.

Und die Trainerstimmen? Patrick Fraahs unterlag erstmals gegen seinen Ex-Trainer Sven Dopatka. Doch Fraahs sagte kämpferisch: „Es gibt noch ein Rückspiel.“ Reinhardshagens Trainer meinte die Ausfälle, sechs an der Zahl, seien nicht zu kompensieren gewesen. Mit ganz viel Glück hätte es ein Unentschieden werden können. Dopatka war glücklich an alter Wirkungsstätte: „Hier musst du erst einmal gewinnen“, gab er zu Protokoll. (Ralf Heere)

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