Gruppenliga

Wiedersehen mit Dopatka: Reinhardshagen empfängt Calden/Meimbressen

Auf dem Foto sind mehrere Fußballer zu sehen.
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Hart umkämpftes Duell zwischen Reinhardshagens Mirko Hamel (links) und Vellmars Linor Demaj.

Am Sonntag kommt es zum Kreisduell zwischen den Gruppenligisten aus Reinhardshagen und Calden/Meimbressen.

Reinhardshagen – Es herrscht große Vorfreude in beiden Lagern vor dem Kreisduell in der Fußball-Gruppenliga zwischen der SG Reinhardshagen und der SG Calden/Meimbressen am Sonntag. Anstoß ist um 15 Uhr auf dem Sportplatz in Vaake. Der Überraschungsdritte spielt gegen den Tabellenachten. Außerdem kehrt Caldens Trainer Sven Dopatka an seine alte Wirkungsstätte zurück.

Vor dem spannenden Duell gibt es Fragen und Antworten.

Wie ist die Ausgangslage? Das sind diesmal ganz andere Voraussetzungen als beim letzten Aufeinandertreffen. Da standen beide Teams noch im Tabellenkeller. In der laufenden Serie ist SG Reinhardshagen immer weiter nach oben geklettert und hat nun den dritten Rang übernommen. Keine Mannschaft in der Liga hat mehr als fünf Mal gewonnen, das ist eine klasse Ausbeute der Schützlinge von Patrick Fraahs. Aber Calden/Meimbressen hat auch nur ein Mal weniger gewonnen und steht deswegen nur drei Punkte schlechter da. Die Regelung mit dem direkten Vergleich macht es also möglich, dass die Caldener an Reinhardshagen vorbeiziehen könnten.

Wie verlief das letzte Duell? Es war ein bisschen historisch, denn das Spiel am 24. Oktober 2020 war das letzte vor dem Saisonabbruch und durch den 3:0-Erfolg konnte sich Reinhardshagen in der Tabelle vor Calden/Meimbressen schieben. Ansonsten trifft man sich vornehmlich zu Freundschaftsspielen, vor neun Jahren kreuzte Calden/Meimbressen zuletzt auf dem Vaaker Ahlefeld auf und siegte damals mit 4:3. Gegen eine solch torreiche Partie hätten am Sonntag die Zuschauer sicher nichts einzuwenden.

Wie sieht es mit den Zuschauern aus? Dies gefällt zwar beiden Spielgemeinschaften nicht, aber sie wissen es auch. Mit etwa 100 treuen Zuschauern bei den Heimspielen ist die Atmosphäre nicht so euphorisch. Selbst beim Saisonauftakt von Reinhardshagen gegen Grebenstein waren nicht viel mehr als 100 Zuschauer da. Aber am Sonntag hätten beide Mannschaften, denen eine schwierige Saison prophezeit wurde, eine größere Kulisse verdient.

Was sagt Patrick Fraahs über Sven Dopatka? In seiner aktiven Karriere erlebte „Patti“ Fraahs die erfolgreichste Zeit mit Sven Dopatka als Trainer. „Sven hat uns viel beigebracht, auch im taktischen Bereich und es passte auch menschlich“, sagt Fraahs und freut sich darauf, Dopatka am Sonntag wiederzusehen.

Was sagt Sven Dopatka über Patrick Fraahs? Sven Dopatka trainierte Patrick Fraahs in Reinhardshagen. „Patrick ist ein begnadeter Techniker, mit Blick für den entscheidenden Pass und ein gefährlicher Freistoßschütze“, lobt Dopatka seinen Gegenüber. Der Caldener Trainer feierte vergangene Woche seinen 50. Geburtstag. Fraahs ist 34 Jahre alt und macht laut Dopatka einen super Job in Reinhardshagen: „Vielleicht“, sagt Dopatka, „hat er ein bisschen was von mir als Trainer übernommen“, und schmunzelt. Fraahs ist noch dabei, den Trainerschein zu erwerben. (Ralf Heere)

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