Gruppenliga

SG verliert 0:4 in Kassel – Für Fraahs-Elf ist beim Spitzenreiter nichts drin

Auf dem Foto ist ein Mann zu sehen.
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Musste in Kassel vier Mal hinter sich greifen: Reinhardshagens Torwart und Kapitän Marius Becker.

Die SG Reinhardshagen verliert ihr letztes Spiel der Hinrunde 0:4.

Kassel – Beim Tabellenführer der Fußball-Gruppenliga war nichts zu holen für die SG Reinhardshagen. Gegen den KSV Hessen Kassel II verlor der Aufsteiger von 2020 zum Abschluss der Vorrunde verdient mit 0:4 (0:3).

Die Elf von der Weser kassierte damit die höchste Saisonniederlage und erstmals zwei Niederlagen in Folge, die Winterpause kommt gar nicht so ungelegen.

In den letzten fünf Partien holte die Spielgemeinschaft nur noch zwei Zähler, schließt aber dennoch die Hinrunde als Tabellenachter ab. Deswegen zog Pressesprecher Rickard Nemeth, der diesmal, mangels Spielermaterial, in der Viererkette mit ran musste, eine zufriedenstellende Bilanz.

SG Reinhardshagen: Wieder an die Leistungen der ersten Saisonhälfte anknüpfen

Nun gelte es natürlich nicht locker zu lassen, sich gut auf die Rückrunde vorzubereiten und wieder an die Leistungen in der ersten Saisonhälfte anzuknüpfen.

Auf dem Kunstrasenplatz neben dem Auestadion sah sich die SG von Beginn an einem spielerisch überlegenen Gegner gegenüber, der zuletzt schon neun Mal in Folge siegreich war.

Aber es kam nicht zu dem von Reinhardshagens Coach Patrick Fraahs erwarteten Kombinationsfussball der Junglöwen. Die KSV-Reserve operierte viel mit langen Bällen, hauptsächlich auf Stürmer Taehun Kim. Der nutzte auch einen Pass nach 20 Minuten zum Führungstreffer. „Die anderen beiden Gegentreffer in der ersten Halbzeit waren Gurkentore“, berichtete Nemeth.

Patrick Fraahs stellte zur Pause um – zunächst half das auch

Hatte sich vor dem 0:1 Stefan Rosenthal verschätzt, so war es beim 0:2 Nemeth, der einen Freistoß verpasste, sodass Kim in Position kam und sein zweites Tor erzielte. Noch kurz vor der Pause stand Mate Mustapic sträflich frei im Fünf-Meter-Raum und erzielte den 3:0-Pausenstand.

In der Halbzeit stellte Fraahs ein wenig um und die SG spielte nun zeitweise auch mit, verzeichnete auch zwei gefährliche Torschüsse.

0:4 für KSV Hessen Kassel II fiel erst drei Minuten vor Schluss

Und was letztlich auch noch versöhnte, sie wären fast ohne Gegentreffer geblieben im zweiten Durchgang. Erst drei Minuten vor dem Ende waren die Gäste noch mal unaufmerksam, hatten nach einem Einwurf Niklas Schade übersehen, der am langen Pfosten lauernd, den 4:0-Endstand markierte.

Die Herbstmeisterschaft der Regionalligareserve ist aber noch nicht offiziell. Zwar liegt der KSV einen Punkt vor Wolfhagen, aber der Tuspo Grebenstein kann mit Siegen in den zwei Nachholspielen, wenn sie denn stattfinden, noch vorbeiziehen. (Ralf Heere)

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