Gruppenliga

Schlusslicht Vellmar II nicht unterschätzen: Letztes Heimspiel des Jahres für FSV Wolfhagen

Auf dem Foto ist ein Fußballer zu sehen.
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Soll auch gegen OSC Vellmar II treffen: FSV-Stürmer Julius Knatz erzielte im letzten Spiel drei Tore.

Wenn der Tabellenführer auf eigenem Platz den Tabellenletzten empfängt, der erst einen Punkt auf dem Konto hat, dann müsste es doch eine klare Sache sein.

Wolfhagen – Ob es wirklich eine klare Angelegenheit wird, wird sich im Spiel des Fußball-Gruppenligisten FSV Rot-Weiß Wolfhagen gegen den OSC Vellmar II am Sonntag (15 Uhr) im Stadion an der Liemecke zeigen.

FSV-Trainer Valentin Plavcic warnt einmal mehr davor, einen Gegner in dieser Spielklasse zu unterschätzen: „Wir müssen wieder alles geben, denn Vellmar wird zeigen wollen, dass es die Qualität für die Liga hat. Wenn wir unsere Leistung abrufen und das erste Tor machen, sollten wir aber wieder die Punkte behalten.“

FSV Wolfhagen: Schlusslicht darf nicht unterschätzt werden

Für ihn ist es zudem ein Motivationsschub, dass es bereits das letzte Spiel vor eigenem Publikum sein wird. Dass die Partie gegen das Schlusslicht nicht zwangsläufig ein Selbstläufer werden wird, zeigt die letzte Begegnung des OSC in Kaufungen, als mit dem 3:3-Remis der erste Punktgewinn gelang. Nach dem Tor von Jonah Ganss zum 3:2 hatte es sogar nach einem Sieg ausgesehen, doch in der Nachspielzeit gelang Kaufungen noch der Ausgleich. Dieses Spiel sollte der Verbandsligareserve neues Selbstvertrauen geben. Mit Christian Guthof steht zudem ein Spieler mit Hessenliga- und Verbandsligaerfahrung im Kader.

Auf der Torhüterposition könnte es vielleicht ein Wiedersehen mit Timon Dietrich geben, der bis zur Saison 2019/20 für den FSV das Tor hütete.

Wolfhagen: Hinter dem Einsatz von Abwehrchef Robert Garwardt

Bei Wolfhagen werden mit Nino Wagener, Timo Wiegand, Kamil Turan und Tjarde Bandowski gleich fünf Stammspieler ausfallen. Auch hinter dem Einsatz von Abwehrchef Robert Garwardt steht noch ein Fragezeichen. Dennoch sieht Plavcic seine Mannschaft gut aufgestellt: „Ich habe Vertrauen in meinen Kader und genügend Spieler, die einspringen können.“

Zuletzt platzte beim 4:0-Sieg in Rothwesten der Knoten bei Julius Knatz, dem seine ersten drei Saisontreffer gelangen. „Julius hat nach dem Urlaub ein bisschen Zeit gebraucht. Jetzt ist er in guter Form und ich traue ihm noch weitere Tore zu“, freut sich Plavcic über den Formanstieg des 21-jährigen Stürmers.

Wird der FSV Wolfhagen seiner Favoritenrolle am Sonntag im Liemecke-Stadion gerecht und gewinnt, schraubt er seine Punktekonto auf 26 Zähler. (Michael Wepler)

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