Gruppenliga

Konkurrent auf Distanz halten – Grebenstein spielt bei Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach

Auf dem Foto sind einige Männer zu sehen.
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Fäuste zusammen vor dem Spiel: Tobias Möller (2. v. re.) schwört sich mit David Durward ein. Außerdem sind (v. li.) Jannik Kleinschmidt und Timon Schmidt zu sehen.

In einem Duell der Verfolger kommt es am Sonntag (15 Uhr) in Hundelshausen, wo die SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach den Tuspo Grebenstein empfängt.

Grebenstein – Es ist das Spiel des Sechsten gegen den Dritten. Dabei liegen die Gastgeber drei Punkte und sechs Tore hinter den Grebensteinern. „Das wäre schon wichtig, wenn wir bei einem direkten Mitkonkurrenten etwas Zählbares mitnehmen und uns noch weiter oben festsetzen könnten“, hofft Tuspo-Trainer Maximilian Schäfer darauf, dass seine Elf ihre gute Ausgangsposition beibehalten kann.

In der Vorwoche feierte der Tuspo mit dem hart erkämpften 2:0-Derbysieg über Calden/Meimbressen den dritten Sieg in Folge und liegt nur einen Punkt hinter Spitzenreiter.

Tuspo Grebenstein zeigte vergangene Woche einige Schwächen

Allerdings ist es noch zu früh, in Euphorie zu verfallen, denn die Mannschaften liegen in dieser Saison sehr eng zusammen. Dazu zeigte der Tuspo in der Vorwoche einige spielerische Schwächen.

Wie schnell sich die Stimmung drehen kann, zeigt sich aktuell beim Gegner aus dem Werra-Meißner-Kreis, der zuletzt in der Liga überraschend zu Hause gegen Reinhardshagen mit 1:3 und bei Hessen Kassel II mit 0:4 unterlag. Dazu schied die Elf von Trainer Goran Andjelkovic im Hessenpokal mit der 2:4-Niederlage beim Marburger Gruppenligisten Biedenkopf aus.

„Die SG steht schon etwas unter Druck, weil sie im Vorfeld der Saison das Ziel hatten, vorne mitzumischen“, will Schäfer die Verunsicherung beim Gegner, dem zuletzt vier Stammspieler fehlten, ausnutzen.

Maximilian Schäfer hofft auf ein wegweisendes Spiel

Er erwartet daher eine kampfbetonte Partie und hofft darauf, dass seine Mannschaft an die zuletzt starke Auswärtsleistung beim 6:1-Erfolg in Heiligenrode anknüpfen kann.

Der Tuspo kassierte in der Fremde aber auch schon zwei klare 0:4-Niederlagen in Reichensachsen und Wolfhagen, die es zu vermeiden gilt. „In Reichensachsen waren wir stark ersatzgeschwächt, in Wolfhagen waren wir wirklich schlecht. Das Spiel am Sonntag wird zeigen, ob wir uns da weiterentwickelt haben.“

Personell kann er bis auf den weiterhin verletzten Luca Salomon voraussichtlich auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. (Michael Wepler)

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