Gruppenliga

Beiden winkt die Spitze: FSV Wolfhagen hat den Kreisrivalen TuSpo Grebenstein zu Gast

Auf dem Foto sind mehrere Fußballer zu sehen.
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Immer auf Position und verdammt wichtig für sein Team: Grebensteins Leon Ungewickel (links) ist hier im Duell mit Vellmars Jonah Ganss. Am Sonntag trifft der Torjäger mit dem Tuspo auf Wolfhagen.

Das Spitzenspiel des Wochenendes der Fußball-Gruppenliga steigt am Sonntag, 15 Uhr, im Wolfhager Liemeckestadion.

Wolfhagen – Da stehen sich die gastgebenden „Wölfe“ als Tabellenzweiter und der direkt hinter postierte TuSpo Grebenstein gegenüber. Wobei der Sieger sich mit Schützenhilfe des hiesigen Kreisvertreters TSV Zierenberg an die Spitze setzen könnte.

Der TSV ist nämlich von den Hausherren unter Trainer Valentin Plavcic nur zwei Zähler entfernt, von den Gästen aus dem Sauertal unter Übungsleiter Maximilian Schäfer ist es nur ein Punkt mehr.

Duell zwischen stabilster Abwehrreihe und treffsicherster Offensivreihe

Mit ausschlaggebend könnte sein, welche Mannschaft ihre bisher erfolgreiche Bilanz nahtlos fortschreiben kann. Die Plavcic-Elf stellt mit erst drei Gegentoren den stabilsten Abwehrblock der Liga, die Grebensteiner verfügen über die treffsicherste Offensivreihe. Der Tuspo hat bereits in sieben Begegnungen 23 Mal getroffen. Dies ist vor allem mit der Verdienst ihrer beiden Top-Vollstrecker Manuel Frey sowie Leon Ungewickel. Frey als momentane Nummer Eins der Liga-Torjägerliste knipste schon zwölf Mal und damit im Alleingang exakt so viel wie Wolfhagen insgesamt. Freys Teamkollege Ungewickel traf schon sechs Mal.

Eine Mannschaft im Vorfeld als Favorit zu benennen, wäre spekulativ. Auch wenn die Wolfhager bei ihren absolvierten drei Hausaufgaben mit zwei Siegen und einem Remis noch ungeschlagen sind.

Aber auch die Grebensteiner kommen mit der Empfehlung, dass sie es auswärts können. Da stehen bei ihnen nämlich ein Sieg sowie ein Unentschieden zu Buche, wobei sie in der Fremde aber auch schon zwei Mal mit leeren Händen dastanden.

FSV Wolfhagen gegen Grebenstein: Ein Duell auf Augenhöhe

Driton Mazrekaj, Grebensteins sportlicher Leiter, erwartet ein Spiel auf Augenhöhe: „Wobei ich die Wolfhager schon in der Favoritenrolle sehe. Die erwarte ich am Ende der Saison ganz oben.“

Ausschlaggebend für diesen Erfolg nennt Mazrekaj Übungsleiter Plavcic, der vorher über die Jahre im Tuspo-Trainerstuhl saß. „Ein absoluter Top-Fußballlehrer, der natürlich unsere Stärken und Schwächen noch verinnerlicht hat.“ Mazrekaj blickt dem Derby aber auch mit viel Optimismus entgegen: „Wenn wir unsere Wunschformation ins Rennen schicken können, einige Spieler kämpfen noch mit ihren Blessuren, glaube ich daran, dass wir an der Liemecke etwas reißen können. Unsere Jungens jedenfalls sind heiß auf dieses Spiel.“ Der Wolfhager Trainer will dies natürlich auch gegen seinen Ex-Klub in die Tat umsetzen. Er muss aber verletzungsbedingt auf zwei Schlüsselspieler verzichten: Kapitän und Torjäger Timo Wiegand sowie Nino Wagener.

Plavcic sagt selbstbewusst: „Wenn es uns gelingt, Manuel Frey und Leon Ungewickel an die kurze Leine zu nehmen, denke ich, dass wir zu Hause weiter ungeschlagen bleiben.“ (Reinhard Michl)

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