Gruppenliga

Zur Pause schon alles klar – Wolfhagen lässt Grebenstein mit 4:0 abblitzen

Auf dem Foto sind Fußballer zu sehen.
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Pechvogel und Torschütze in einem Bild: Grebensteins Jörn Metzner (links) sorgte mit einem Eigentor für die FSV-Führung, der Wolfhager Mehmet Kaan Arlier traf zum 2:0.

Der FSV Wolfhagen schlägt den Tuspo Grebenstein deutlich mit 4:0. Die Wolfhager hatten Stürmer Manuel Frey voll im Griff.

Wolfhagen – Im Duell der Verfolger und Kreisrivalen der Fußball-Gruppenliga zwischen dem FSV Wolfhagen und der Tuspo Grebenstein war beim Pausenpfiff bereits eine vermeintliche Vorentscheidung gefallen. Denn da hatte der Gastgeber bereits mit 3:0 die Nase vorn. Am Ende hieß es 4:0 und damit konnten sich die Wolfhager mit Zierenberger Schützenhilfe an die Tabellenspitze setzen. Der FSV hatte den Top-Angreifer aus Grebenstein, Manuel Frey, 90 Minuten lang unter Kontrolle.

Wurde das Spitzenspiel seinen Vorschusslorbeeren gerecht? Aus Sicht der Wolfhager vom Ergebnis her schon, spielerisch blieben beide Mannschaften jedoch einiges schuldig.

Wer schoss die Tore? Die Platzherrenführung entsprang einem Eigentor von Jörn Metzner (14.), der einen scharfen Schuss von Andre Nordmeier unglücklich in den eigenen Kasten abfälschte. Mehmet Kaan Arlier (18.) sowie Andre Nordmeier (45.) legten nach. Den Schlusspunkt setzte Tjarde Bandowski (85.). Er wurde von den Beinen geholt, verwandelte den fälligen Strafstoß selbst.

Was machten die Tuspo-Vollstrecker? Leon Ungewickel fehlte aus familiären Gründen und Manuel Frey konnte von den FSV-Abwehrspielern erfolgreich aufgehalten werden.

Gab es einen Aufreger? Ja, in der 65. Spielminute. Da wurde der Wolfhager Kamil Turan an der Gäste-Strafraumgrenze rüde von den Beinen geholt. Er zog sich eine schwere Knieverletzung zu und musste mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden.

Was sagten die Trainer? FSV-Coach Valentin Plavcic freute sich zwar über das Ergebnis, er war jedoch nicht mit den spielerischen Qualitäten seiner Mannschaft zufrieden.

Sein Grebensteiner Kollege Maximilian Schäfer redete nicht lang um den heißen Brei herum: „Der Sieg der Wolfhager ist verdient. Vielleicht etwas zu hoch. Meine Mannschaft war heute nicht bereit, das Spitzenspiel auch entsprechend zu spielen.“ (Reinhard Michl)

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