Gruppenliga

Kein Punkt, kein Tor – dafür ein Mal Rot: Zierenberg muss sich beim TSV Heiligenrode mit 0:2 geschlagen geben

Auf dem Foto ist ein Fußballer zu sehen.
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Sah Rot: Zierenbergs Nico Töppel.

Der TSV Zierenberg hat gegen den TSV Heiligenrode in der Fußball-Gruppenliga 0:2 verloren.

Heiligenrode – Zum dritten Mal in Folge in der laufenden Saison der Fußball-Gruppenliga stand der TSV Zierenberg mit leeren Händen da. Die Elf von Trainer Daniel Schmidt zog beim TSV Heiligenrode mit 0:2 (0:0) den Kürzeren.

Schmidt suchte keine Ausrede: „Bei uns ist momentan der Wurm drin, es läuft nicht viel zusammen. Von daher muss unsere Niederlage mit dem Etikett „verdient“ versehen werden.“

TSV Zierenberg: Gute Chancen liegen gelassen

Die Warmetaler Nullnummer hätte nicht sein müssen. Vielmehr hätte die Schmidt-Elf mit einem beruhigenden Vorsprung in die Pause gehen können. Denn einmal strebte Fabio Ohms mutterseelenallein auf den Platzherrentorwart zu, konnte sich jeden Winkel des Kastens aussuchen, zeigte jedoch Nerven und ließ die sogenannte Hundertprozentige liegen.

Wenig später stimmten die mitgereisten Zierenberger Fans erneut den Torjubel an. Robin Möller hatte bereits den Heiligenröder Schlussmann „ausgetanzt“, nur noch das leere Tor vor sich. Doch Möller zögerte zu lang, sodass noch ein Abwehrbein das runde Spielgerät von der Linie kratzen konnte.

Zierenbergs Trainer fehlten fast die Worte nach dem Spiel: „Wie gesagt, uns klebt das Pech derzeit einfach an den Stollenschuhen.“

Gruppenliga: Zierenberger Nico Töppel sah noch die rote Karte

Auch nach dem Seitenwechsel boten die Zierenberger den Hausherren Paroli, ohne aber für nennenswerte Torgefahr zu sorgen. Da zeigte sich Heiligenrode etwas effektiver. Zwei Mal konnte Tobias Hauk, der für die beiden verletzten Stammtorhüter Patrick Dürrbaum sowie Nils Zimmermann einspringen musste, jeweils mit einem guten Reflex die Gefahr bereinigen, im dritten Anlauf hatte Hauk dann aber gegen Henkel (69.) aus kurzer Distanz das Nachsehen: 1:0.

Davon hatten sich die Warmetaler noch nicht richtig erholt, da musste fünf Minuten später Hauk erneut hinter sich greifen.

Doch mit dem 2:0 war das Zierenberger Dilemma noch nicht beendet. Denn in der siebten Minute (!) der Nachspielzeit sah Nico Töppel die rote Karte. (Reinhard Michl)

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