Gruppenliga

Kein Sieger im Warmetal – Zierenberg und der VfL Kassel trennen sich 1:1

Auf dem Foto sind mehrere Fußballer zu sehen.
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Einen Schritt zu spät: VfL-Torwart Christoph Bindbeutel kann vor Zierenbergs 1:0-Torschütze Florian Schäfer (links) den Ball aufnehmen.

Der TSV Zierenberg muss sich mit einem 1:1 gegen den VfL Kassel begnügen. Trainer Daniel Schmidt war etwas ratlos nach dem Unentschieden.

Zierenberg – Daniel Schmidt, Trainer der Hausherren, wusste nach dem Schlusspfiff nicht so recht, ob er sich über einen gewonnen oder doch über zwei verschenkte Punkte freuen sollte. Denn nach dem 4:2-Überraschungssieg beim Spitzenreiter Kleinalmerode am vergangenen Wochenende mussten sich die Zierenberger in der Fußball-Gruppenliga im heimischen Warmetal gegen den VfL Kassel mit einem 1:1 (0:0) begnügen.

In der ersten Halbzeit schenkten sich beide Mannschaften nichts, lieferten sich einen intensiven und packenden Schlagabtausch. Einzig prickelnde Tor- und Strafraumszenen blieben auf beiden Seiten absolute Mangelware. Vielleicht bis auf zwei Ausnahmen: In der Anfangsphase sah Platzherren-Kapitän Ante Grgic Gästetorwart Christoph Bindbeutel zu weit vor seinem Kasten stehen, überwand ihn auch mit einem fast 30-Meter-Heber, das runde Spielgerät segelte aber auch über die Querlatte.

TSV Zierenberg erhöhte nach dem Seitenwechsel den Druck

Identisches Szenario für VfL-Stürmer Marvin Moldenhauer (31.): Auch er düpierte TSV-Keeper Nils Zimmermann mit einer weiten Bogenlampe, verfehlte jedoch ebenfalls das Ziel. Sofort nach dem Seitenwechsel erhöhten die Zierenberger Druck und Tempo, wurden dafür auch belohnt. Nachdem Robin Möller (47.) mit dem Schicksal haderte, sein Schuss klatsche auf die VfL-Querlatte, machte es 60 Sekunden später Florian Schäfer (48.) besser. Der Zierenberger drückte unbehelligt eine Maßflanke von Karim Belarbi unhaltbar für Schlussmann Bindbeutel zum 1:0 über die Linie.

Natürlich wollten die Platzherren nachlegen, eine Vorentscheidung herbeiführen. Doch sie bissen sich ein um das andere Mal in der kompromisslos zu Werke gehenden Gästeabwehr fest. Der TSV musste zudem höllisch aufpassen, dass die Kasseler nicht den Spieß umdrehen.

In den Schlussminuten drängten beide Teams auf den Siegtreffer, jedoch ohne Erfolg

Denn auch sie gaben nun richtig Vollgas. Und konnten ebenfalls den Torjubel anstimmen. Kopf und Kragen riskierend rettete TSV-Schlussmann Nils Zimmermann gegen Allesandro Vizza, hatte aber auch Pech, dass der Abpraller zum völlig allein gelassenen Amadou Trawally (79.) kam, der unbedrängt nur noch zum 1:1-Gleichstand einschieben brauchte.

In den Schlussminuten wollten beide Teams den Dreier, jedoch ohne Erfolg. (Reinhard Michl)

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