Gruppenliga

Nach 2:0 noch 2:3-Heimpleite – Zierenberg unterliegt Weidenhausen II

Auf dem Foto sind mehrere Fußballer zu sehen.
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Zu wenig: Karim Belarbi (links), hier gegen die Weidenhäuser Kevin Schiller und Guido Bickert, erzielte zwar die Zierenberger 1:0-Führung, am Ende aber behielten die Gäste mit 3:2 die Nase vorn.

Der TSV Zierenberg hat nach einer 2:0-Führung das Spiel gegen Adler Weidenhausen II aus der Hand gegeben und noch 2:3 verloren.

Zierenberg – Lange, ganz lange Gesichter in den Reihen des TSV Zierenberg. Denn die zu Hause noch ungeschlagenen Warmetaler von Trainer Daniel Schmidt zogen beim bisher noch sieglosen Kellerkind SV Adler Weidenhausen II mit 2:3 (2:0) den Kürzeren.

Danach sah es bis zum Gang in die Kabine zur Pause jedoch nicht nach aus. Da wähnten sich die Platzherren schon im vermeintlich sicheren Hafen. Nachdem TSV-Kapitän Ante Grgic früh nur den Pfosten anvisierte, bereitete er mit einem Traumpass den Führungstreffer vor. Er schickte Karim Belarbi (32.) auf die Reise, der sein herrliches Solo erfolgreich zum 1:0 abschließen konnte.

Gruppenliga: Beide Teams geben in der Offensive Vollgas

Aber auch die Verbandsligareserve vom Hohen Meißner versteckte sich nicht, präsentierte sich keineswegs wie ein Kellerkind, bevorzugte ebenfalls die Offensive. Sie hätte durchaus bei einem Schuss von Christian Sterinmetz (14.) ausgleichen können. Das verhinderte aber TSV-Keeper Torben Schöler mit den Knien.

Im weiteren Verlauf haderte Zierenberg mit dem Unparteiischen und mit dem Schicksal. Nachdem Grgic klar im gegnerischen Strafraum von den Beinen geholt wurde, ließ der souverän leitende Unparteiische Christian Sinning den Vorteil gelten. Denn der Ball kam zu Fabio Ohms (20.), der freie Bahn hatte, aber an Schlussmann Florian Ander verzweifelte. Auch Robin Möller (30.) musste die schon zum Jubel nach oben gestreckten Arme wieder runternehmen, klatschte sein Schuss doch an die Querlatte.

TSV Zierenberg durfte jubeln: Robin Möllers Schuss landete im Tor – doch der Treffer reichte nicht

13 Minuten später konnte Robin Möller mit seinen Kameraden den Jubel anstimmen. Sein gut 30-Meter-Freistoßhammer rutschte Keeper Ander über die Handschuhe zum 2:0 über die Linie. Dann gab es kurz vor dem Pausenpfiff eine Schwächung der Schmidt-Elf, musste Dreh- und Angelpunkt Grgic doch verletzt das Feld verlassen.

Im zweiten Durchgang waren noch keine 60 Sekunden gespielt, da vertändelte Belarbi leichtfertig den Ball, was Eike Görs (46.) mit dem Anschlusstreffer bestrafte. Nach Foul an Steinmetz nutzte SV-Kapitän Michael Friedrich (68.) einen fälligen Strafstoß zum 2:2-Gleichstand. Aber es kam noch schlimmer: Als Friedrich (88.) einfach mal draufhielt, fälschte Marvin Pötter den Ball unglücklich zum 2:3 ins eigene Netz ab. Das war es dann. (Reinhard Michl)

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