Gruppenliga

Möller und Grgic glänzen: Reinhardshagen verliert 0:3 in Zierenberg

Auf dem Foto sind zwei Fußballer zu sehen.
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Setzt sich hier zwar durch, ging aber als Verlierer vom Platz: Reinhardshagens Andre Paar (rechts) im Zweikampf mit Zierenbergs Torschütze Robin Möller.

Der TSV Zierenberg siegt souverän mit 3:0 gegen die SG Reinhardshagen.

Zierenberg – Und schwupp, ist der TSV Zierenberg in der Gruppenliga-Tabelle wieder an der SG Reinhardshagen vorbei. Und das mit einem sehr verdienten 3:0 (1:0)-Erfolg. Die Elf von Trainer Patrick Fraahs bekam einfach keine Durchschlagskraft gegen souverän spielende Zierenberger.

Wer hatte die Oberhand? Ganz klar der Gastgeber. Die Zierenberger dominierten das Spiel – und das vom Anfang bis zum Ende. Sie gingen früh in Führung: Robin Möller traf unhaltbar aus der Distanz zum 1:0 (9.). Vor allem Zierenbergs Karim Belarbi zeigte seine technischen Qualitäten und brachte zwei Mal einen Eckball sehr gefährlich vor das Reinhardshäger Tor (6., 18.). Die SG versuchte, kämpferisch ins Spiel zu kommen, doch der TSV war einfach spielerisch überlegen. Fabio Ohms hätte vor der Pause die Führung in die Höhe schrauben können, doch er schoss zwei Mal knapp vorbei (33., 44.).

Wie kamen die Teams aus der Pause? Fraahs hielt in der Pause eine emotionale Ansprache und versuchte, seine Jungs so zu motivieren, um nun endlich in die Partie zu kommen. Doch auch das half an diesem Tag nicht. Der TSV hingegen zeigte seine Kaltschnäuzigkeit, indem Möller eine Flanke in den Strafraum brachte, die Reinhardshagens Dennis Waldeck unglücklich ins eigene Tor schoss (52.). Das passte aus Sicht der SG irgendwie ins Bild.

Wurde das Spiel noch gedreht? Nein. Die SG erarbeitete sich zwar Tormöglichkeiten durch Gianluca Marino (63.) und durch einen Kopfball von Jan Paar (75.), aber den Schlusspunkt setzte wieder ein Zierenberger Spieler.

Gab es einen Matchwinner? Naja, Kapitän Ante Grgic erzielte zwar sehenswert das 3:0 (85.), aber ihn jetzt allein als Matchwinner zu bezeichnen, wäre ungerecht. Auch Möller mit seinem Tor und seiner Vorarbeit zum 2:0 glänzte an diesem Tag.

Wie waren die Trainer drauf? Fraahs sah es realistisch: „Wir haben verdient verloren, weil wir heute einfach nicht ins Spiel kamen. Wir können einige Ausfälle einfach nicht kompensieren.“ Er sagte auch, dass er sich freue, schon so viele Punkte kurz vor der Winterpause gesammelt zu haben. Zierenbergs Trainer Daniel Schmidt strahlte über das ganze Gesicht: „Wir haben nur ganz wenige Chancen zugelassen. Von daher haben wir auch verdient gewonnen.“ (Cora Zinn)

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