Fußball-Kreispokal: SG Calden/Meimbressen empfängt heute den SSV Sand

Halbfinale war 2016 Finale

Packende Zweikämpfe, wie hier zwischen dem Sander Salko Dzaferi (rechts) und Tobias Krone (SG Calden/Meimbressen), gab es beim letztjährigen Finale zahlreich. Das Spiel wurde erst im Elfmeterschießen entschieden: Sand siegte 8:6. Foto: Michl

Calden. Zu einer Neuauflage des letztjährigen Finales um den Fußball-Hütt-Kreispokal kommt es diesmal im Halbfinale zwischen der SG Calden/Meimbressen und dem SSV Sand heute um 18.30 Uhr auf dem Kaiserplatz.

Da kommen zunächst einmal die Gedanken an dieses dramatische Duell aus dem Vorjahr auf, als die Caldener erst im Elfmeterschießen unterlagen. „Es fehlten uns nur einige Sekunden zum Sieg“, erinnert sich SG-Trainer Jens Alter. Doch dass seine derzeit dezimierte Mannschaft noch einmal den Verbandsligaspitzenreiter so in Bedrängnis bringen kann, glaubt Alter erst recht nach der 1:2-Pleite am Samstag im Ligaspiel gegen Wichmannshausen nicht. „Diesmal wird der SSV uns nicht unterschätzen. Realistisch betrachtet kann ich mit meiner Truppe nur versuchen, auf Schadensbegrenzung aus zu sein, wer den FC Bosporus mit 8:1 auseinandernimmt, ist für uns eine Nummer zu groß“, macht der Caldener Trainer in Pessimismus.

Die Sander, mit der großen Chance erstmals in die Hessenliga aufzusteigen, werden sicherlich ihre angeschlagenen Spieler diesmal schonen. Dazu gehören Simon Bernhardt, Christian Kellermann und Andre Wicke. Vor allem der Ausfall von Wicke wäre in dieser Phase bitter für die Blau/Weißen, teilte Pressesprecher Jörn Bochmann mit.

Was Caldens Trainer Alter befürchtet, bestätigt sein Gegenüber Peter Wefringhaus. Der SSV-Coach will den klassentieferen Gegner nicht auf die leichte Schulter nehmen. „Wir bereiten uns sehr ernst auf das Spiel gegen Calden/Meimbressen vor, alleine auch schon deshalb weil wir uns auf den Finalgegner FSV Dörnberg freuen würden“, macht Wefringhaus deutlich.

Die Bad Emstaler sind in der Pokalrunde erst im Achtelfinale eingestiegen und über zwei Kreisoberligisten (Wettesingen/Breuna/Oberlistingen und Reinhardshagen) unter die letzten vier gekommen.

Calden/Meimbressen setzte sich gegen Altenhasungen/Oelshausen/Istha und Klassenkonkurrent Wolfhagen durch. Von seiner einstigen Heimstärke hat der Tabellensechste aus der Gruppenliga zuletzt viel eingebüßt. In den letzten vier Spielen daheim gab es drei Niederlagen.

Der SSV Sand, einziger Verbandsligist des Fußballkreises Hofgeismar/Wolfhagen, überstrahlt alles und geht mit einem minimalen Vorsprung von einem Zähler auf Buchonia Flieden in die letzten vier Saisonspiele, die natürlich auch eine hohe Priorität für das Wefringhaus-Ensemble haben. (zyh)

Von Ralf Heere

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