Handball

HSG empfängt den Spitzenreiter: Ahnatal/Calden spielt gegen Lohfelden/Vollmarshausen

Auf dem Foto sind mehrere Männer zu sehen.
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Hat zum Rückrundenstart eine schwere Partie vor sich: Ahnatal/Caldens Stefan Hermenau (links). Hier setzt er sich gegen Baunatals Janik Richter durch.

Die Handballer in der Bezirksoberliga starten in die Rückrunde. Die HSG Ahnatal/Calden hat am ersten Spieltag eine ganz schwere Aufgabe vor der Brust.

Hofgeismar – Bereits an diesem Wochenende geht es in der Handball-Bezirksoberliga der Männer wieder mit dem ersten Rückrundenspieltag weiter. Dabei empfängt die HSG Ahnatal/Calden in der Gruppe Eins die HSG Lohfelden/Vollmarshausen. In der Gruppe Zwei bestreiten die HSG Wesertal beim TSV Heiligenrode und die HSG Reinhardswald bei Eintracht Baunatal II jeweils Auswärtsspiele.

Ahnatal/Calden – Lohfelden/Vollmarshausen, Samstag, 18 Uhr, Calden. Vor einer sehr schweren Heimaufgabe steht die HSG Ahnatal/Calden bei ihrem ersten Spiel des neuen Jahres gegen die HSG Lohfelden/Vollmarshausen. Die Lohfeldener führen mit zwei Minuspunkten die Tabelle an. Die einzige Niederlage gab es in eigener Halle mit 28:30 gegen den Dritten Korbach, jene Mannschaft, bei der Ahnatal/Calden sein letztes Spiel des alten Jahres glatt mit 26:34 verloren hatte.

Ähnlich deutlich mit 22:29 ging das Hinspiel in Lohfelden verloren. Damals konnte die Mannschaft von Spielertrainer Stefan Hermenau und Trainer Ivars Geislers durch eine Steigerung in der zweiten Halbzeit die Niederlage noch in Grenzen halten. Im Rückspiel wäre auch mit Heimvorteil ein Punktgewinn schon eine große Überraschung. Die Punkte für den Klassenerhalt müssen wohl gegen die direkten Konkurrenten geholt werden.

HSG Wesertal tritt beim Geisterspiel an – Heiligenrode lässt keine Zuschauer zu

Heiligenrode – Wesertal, Samstag, 18 Uhr, Wilhelm-Leuschner-Schule. Für die HSG Wesertal wird das erste Spiel des neuen Jahres beim TSV Heiligenrode zu einem Geisterspiel, denn Heiligenrode lässt weder eigene, noch Gästezuschauer in die Halle. So wird das erste Rückrundenspiel weiter von der Pandemie geprägt. „Unsere Mannschaft ist komplett geimpft. Wir werden uns zur Sicherheit vor dem Spiel testen“, will HSG-Trainer Frank Rossel mit seiner Mannschaft alles dafür tun, dass das Spiel ausgetragen wird – nachdem Heiligenrode seine letzten beiden Spiele gegen Eintracht Baunatal II und bei Fuldatal/Wolfsanger II abgesagt hatte. Von der Tabellenkonstellation und dem hohen 39:19-Hinspielsieg her spricht alles für einen klaren Sieg der Wesertaler, die in der Hinrunde die Gruppe dominiert haben und lediglich beim 30:26-Heimsieg im Spitzenspiel gegen den Zweiten Fuldatal gefordert wurden.

Dennoch sollte die HSG diese Aufgabe gerade nach der vierwöchigen Spielpause nicht auf die leichte Schulter nehmen. Rossel wird dabei auf Maurice Martin wegen eines im Spiel bei Reinhardswald zugezogenen Kreuzbandrisses verzichten müssen. Dafür wird der aus dem Nachwuchs der MT Melsungen zurückgekehrte Jonas Ebner sein Debüt im Seniorenbereich feiern.

HSG Reinhardswald hat gute Erinnerungen an das Hinspiel

Eintracht Baunatal II – Reinhardswald, Sonntag, 16 Uhr, Langenbergsporthalle. Gute Erinnerungen hat die HSG Reinhardswald an das Hinspiel gegen den GSV Eintracht Baunatal II. Zum Saisonauftakt gelang nach einer couragierten Vorstellung ein im Vorfeld des Spiels nicht unbedingt zu erwartender 28:27-Sieg. Dies sollte jedoch der einzige Sieg der Reinhardswälder gewesen sein, die nach fünf Niederlagen auf dem siebten und vorletzten Platz vor der punktgleichen Mannschaft aus Heiligenrode liegen. Besonders schwach war der letzte Auftritt vor der Weihnachtspause bei der 16:25-Niederlage in Zierenberg. Um bei der Eintracht zu bestehen, muss eine deutliche Leistungssteigerung her.

Die Großenritter liegen nach dem 33:26-Sieg im letzten Spiel gegen den SVH Kassel mit 8:6 Punkten auf dem dritten Platz, der für das Erreichen der Aufstiegsrunde reichen würde. Allerdings werden der Drittligareserve ganze sieben Punkte wegen des nicht erfüllten Schiedsrichtersolls abgezogen, sodass sie dringend Punkte für den Klassenerhalt benötigen wird. Dazu dürfte die Eintracht heiß darauf sein, die Hinspielniederlage auszubügeln. (Michael Wepler)

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