Spiel von Hofgeismar/Grebenstein fällt erneut aus

Handball-Bezirksoberliga: Lösbare Aufgaben für heimische Vertreter

Heimvorteil: Sowohl Reinhardswald ( Niklas Schwenke beim Wurf) als auch Ahnatal/Calden (Kai Sommerlade und Daniel Pächer, hinten) spielen am Samstag in eigener Halle. 
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Heimvorteil: Sowohl Reinhardswald ( Niklas Schwenke beim Wurf) als auch Ahnatal/Calden (Kai Sommerlade und Daniel Pächer, hinten) spielen am Samstag in eigener Halle. 

Am kommenden Spieltag in der Handball-Bezirksoberliga haben die HSG Reinhardswald und die HSG Ahnatal/Calden Heimspiele. Die HSG Wesertal tritt auswärts bei der HSG Baunatal II an.

Das Heimspiel der SHG Hofgeismar/Grebenstein gegen den Tuspo Waldau fällt erneut aus, weil Waldau angeblich keine Mannschaft zusammenbekommt. So erhält die SHG wie schon gegen Külte kampflos zwei Punkte, verliert aber erneut Zuschauer. Daher fällt auch das für 17.30 Uhr in der Kulturhalle Grebenstein geplante Treffen von Fördervereinsmitgliedern und Sponsoren aus.

Reinhardswald - Eintracht Baunatal II, Samstag, 18 Uhr, Trendelburg: 

Nach den beiden Auswärtsniederlagen in Lohfelden und bei der HSG Baunatal II will die HSG Reinhardswald zu Hause gegen den GSV Eintracht Baunatal II wieder in die Erfolgsspur zurückfinden.

Mit dem fünften Platz liegen die Reinhardswälder noch über dem Soll. Gerade den Vorteil, in eigener Halle zu spielen, wollen sie gegen die Großenritter nutzen und ihre gute Ausgangsposition verteidigen. Die junge Eintracht-Mannschaft kann nicht an die starken Leistungen der Vorsaison anknüpfen, als sie Vierte wurde.

In dieser Saison muss sich die Drittligareserve in der Tabelle eher nach unten orientieren. In der Vorwoche gab es für den Tabellenzehnten eine 24:28-Niederlage beim Fünften Lohfelden/Vollmarshausen. Damit schlug sich die Eintracht deutlich besser als zuletzt die HSG. Diese Ergebnisse zeigen, dass die Aufgabe deutlich schwerer wird, als es der Tabellenstand aussagt.

Ahnatal/Calden - Lohfelden/Vollmarshausen, Samstag, 19 Uhr, Calden:

Mit den beiden Siegen gegen die Kellerkinder Heiligenrode und Waldau hat sich die HSG Ahnatal/Calden auf den neunten Platz verbessern können. Diese Siege sollten für die Heimaufgabe gegen den Vierten HSG Lohfelden/Vollmarshausen Mut machen.

Ein Punktgewinn wäre für die Vereinigten hilfreich, da das Spiel beim knappen 33:32-Sieg bei Fuldatal/Wolfsanger II wegen einer Fehlentscheidung der Schiedsrichter kurz vor Schluss wiederholt wird und die Punkte zunächst wieder wegfallen. Damit war der Fuldataler Protest gegen den unberechtigten Siebenmeter der Gäste erfolgreich.

Um gegen Lohfelden erfolgreich zu sein, muss sich die HSG Ahnatal/Calden noch weiter steigern, denn die Mannschaft von Trainer Karl-Heinz Wolff hat sich in den letzten Jahren stetig weiterentwickelt. In diesem Spiel wird es zu einem Wiedersehen mit dem Ex-Caldener Spieler Patrick Beinhauer geben.

HSG Baunatal II - Wesertal, Sonntag, 15 Uhr, Hertingshausen:

Kein Stolperstein soll für die HSG Wesertal die Auswärtsaufgabe bei der HSG Baunatal II sein. In der Vergangenheit konnten sich die Wesertaler gegen diesen Gegner auch auswärts zumeist behaupten. Die Baunataler sind aber nicht zu unterschätzen und können an einem guten Tag ein sehr gefährlicher Gegner sein. 

In der Vorwoche konnten die Baunataler schon ihr Heimspiel gegen Reinhardswald mit 37:34 für sich entscheiden und sich auf Platz sieben verbessern. Damit liegen sie einen Platz vor Wesertals letztem Gegner Fuldatal/Wolfsanger II, gegen den es trotz einiger Schwierigkeiten einen 37:32-Heimerfolg gab. 

Beim Blick auf die Zahl der erzielten Tore ist das kommende Spiel sogar das Topspiel zwischen dem Zweiten gegen der Ersten. Dabei führt Wesertal mit 367:352 Toren. Mit Janik Richter hat die Landesligareserve ihren Haupttorschützen, der mit 104 Treffern an zweiter Stelle der Torschützenliste steht. Wesertals beste Schützen Janik Brunst und Mirko Dworog liegen da mit 60 und 59 Treffern deutlich zurück. 

Dafür ist Wesertals Kader in der Breite deutlich besser besetzt und sollte in Normalform auch die Oberhand behalten. Deutlich größer sind jedoch die Unterschiede bei den Gegentoren. Mit 279 liegen die Wesertaler an dritter Stelle, während Baunatal mit 363 Gegentreffern die löchrigste Defensive aufweist.

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