Trotz Steigerung wieder keine Punkte 

Handball-Landesligist HSC Zierenberg hat sich auswärts deutlich verbessert

Entschlossen: Fabian Hörder erzielte fünf Tore für Zierenberg. Darunter waren zwei Siebenmetertreffer. 
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Entschlossen: Fabian Hörder erzielte fünf Tore für Zierenberg. Darunter waren zwei Siebenmetertreffer. 

Erneut nichts zu holen gab es für den Handball-Landesligisten HSC Zierenberg in seinem letzten Vorrunden-Auswärtsspiel bei der HSG Fuldatal/Wolfsanger. 

Immerhin war die 24:33 (12:15)-Pleite die erste Auswärtsniederlage unter zehn Toren im sechsten Spiel in der Fremde.

So zeigte sich auch HSC-Trainer Thomas Dittrich gar nicht unzufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft: „Mein Team hat sich gegenüber den letzten Auftritten auf fremden Boden deutlich gesteigert. Wir haben gerade in der ersten Halbzeit gut mitgespielt. Nach der Pause hat sich dann die größere Routine von Fuldatal/Wolfsanger gezeigt.“

Großer Rückhalt in der Anfangsphase

Mit ganz schlechten Erinnerungen gingen die Zierenberger in die Partie, hatten sie doch in der Vorsaison bei der zweiten Mannschaft der HSG mit 17:36 die höchste Niederlage kassiert. Dazu fehlten fünf Spieler aus dem Kader.

Das Schlusslicht nahm jedoch den Schwung aus dem guten letzten Spiel gegen Körle/Guxhagen mit und präsentierte sich keineswegs als Punktlieferant. Zwar warfen die Gastgeber das erste Tor, doch in der achten Minute führte plötzlich der HSC nach vier Treffern von Fabian Hörder mit 4:1.

Ein großer Rückhalt war in der Anfangsphase und während des ganzen Spiels erneut Torhüter Jens Rudolph. Bis zum 7:5 in der 15. Minute hatten die Gäste das Spiel im Griff, ehe dem Tabellensechsten drei Tore in Folge zur ersten 8:7-Führung gelangen. 

HSG nutzte seine Chancen

Marcel Kunz und Andreas Rudolph warfen danach eine erneute Führung heraus. Diese sollte jedoch die letzte gewesen sein. Die Gastgeber drehten den Rückstand nun in eine 15:10-Führung um, bevor Benjamin Rode kurz vor der Pausensirene noch zwei Treffer gelangen. 

Denkbar schlecht verlief hingegen der Start für die Gäste in die zweite Hälfte. Gleich die ersten Chancen, darunter ein Siebenmeter wurden verworfen, während der HSG seine Chancen nutzte und auf 17:12 erhöhte. Zierenberg konnte noch einmal auf 18:14 verkürzen, ehe sich die HSG über 24:16 und 27:17 bis auf 33:12 absetzte. Dem besten HSC-Werfer Rode gelang noch eine Resultatsverbesserung.

Zierenberg: J. Rudolph, Zimmermann - Schindehütte (1), Barthel, Weber (1), M. Kunz (3), D. Kunz, Hörder (5/2), Stiegenroth (2), A. Rudolph (1), Rode (11/5), Eckhardt.

Tore Fuldatal/Wolfsanger: Grebe (7), Scholz (6), Barth (4), Witzel, Simon, Fischer (je 3), Hoffmann (2), Schäfer, Pietz, Krätzig, Welch, Helbing (je 1).

Spielstände: 1:0 (1.), 1:4 (8.), 5:7 (15.), 8:7 (17.), 8:9 (18.), 13:9 (24.), 15:10 (29.), 24:16 (43.), 29:18 (52.), 33:22 (59.), 33:24 (60.). zmw

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