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Faden und Spiel verloren

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Von: Michael Wepler

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Wieder einmal erfolgreichster Schütze: Wesertals Linus Freybott erzielte gegen Twistetal acht Treffer – für etwas Zählbares reichte es aber nicht.
Wieder einmal erfolgreichster Schütze: Wesertals Linus Freybott erzielte gegen Twistetal acht Treffer – für etwas Zählbares reichte es aber nicht. © Markus Löschner

Mühlhausen – Nur denkbar knapp den ersten Auswärtssieg in der Handball-Landesliga verpasste die HSG Wesertal bei ihrer 28:31 (15:14)-Niederlage beim Tabellensiebten HSG Twistetal.

Von Beginn an zeigten die Wesertaler eine konzentrierte Leistung in der Abwehr und im Angriff. Vorne konnte Linus Freybott, der insgesamt acht Tore erzielte, wiederholt einnetzen und Torhüter Niclas Meier parierte hinter einer gut gestaffelten Abwehr einige Bälle. So nahmen die Twistetaler nach knapp zehn Minuten beim Stand von 4:6 die erste Auszeit.

Diese zeigte zunächst auch Wirkung, als sie zum 11:11 ausgleichen konnten, doch die Wesertaler legten mit vier Treffern in Folge durch zweimal Maurice Martin, Yannick Neurath und Til Schräder nach. Die Gastgeber blieben aber hartnäckig dran und konnten bis zur Pause auf 14:15 verkürzen. Dabei fiel der letzte Treffer durch Florian Heß in Unterzahl.

Die ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit spielten die Wesertaler weiterhin konzentriert und warfen sich eine Drei-Tore-Führung heraus. Der erste Auswärtssieg war greifbar, doch nach einer Auszeit schafften die Twistetaler den 22:22-Ausgleich. Nun zeigten die Gäste Nerven und verloren komplett den Faden. Bälle wurden leichtfertig verspielt und auch klarste Chancen vergeben.

Diese Phase nutzten die Gastgeber, um das Spiel zu drehen und erstmals mit drei Toren in Führung zu gehen. Insbesondere André Krouhs, dem allein neun Tore in der zweiten Halbzeit gelangen, bekam die Gästeabwehr einfach nicht in den Griff.

Dennoch gelang den Gästen durch zweimal Martin und einmal Neurath der Ausgleich. Am Ende waren es allerdings die vergebenen Chancen, die den Twistetalern doch noch einen etwas glücklichen 31:28-Heimsieg bescherten.

Am kommenden Samstag haben die Wesertaler um Trainer Frank Rossel die Chance, eine Reaktion auf diese Niederlage zu zeigen. Dann nämlich trifft die HSG im Heimspiel auf den Eschweger TSV. (Michael Wepler)

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