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Hausaufgabenzeit für Calden

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Von: Raphael Wieloch

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Zu Gast beim Schlusslicht: Der TSV Jahn Calden mit Leandra Wickert (links) gastiert in Rüsselsheim.
Zu Gast beim Schlusslicht: Der TSV Jahn Calden mit Leandra Wickert (links) gastiert in Rüsselsheim. © Raphael Wieloch

Calden – Wenn ein richtungsweisendes Spiel 0:0 endet, dann ist man nicht schlauer als vorher – könnte man zumindest meinen. Im Fall des TSV Jahn Calden ist das etwas anders. Der Punktgewinn gegen Hegnach lieferte nämlich die Erkenntnis, dass der Frauenfußball-Regionalligist durchaus in der Lage zu sein scheint, mit Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel mitzuhalten.

Nun geht’s in die andere Richtung. Am kommenden Sonntag (13 Uhr) bietet sich für Calden die Möglichkeit, sich klar vom Tabellenkeller abzugrenzen. Im Auswärtsspiel trifft der TSV auf das immer noch sieglose Schlusslicht SC Opel Rüsselsheim. Drei Punkte müssen her – ohne Wenn und Aber. „Wir sollten jetzt nicht tief stapeln. Wir müssen dort unsere Hausaufgaben machen und drei Punkte holen“, nimmt Caldens neuer Trainer Patrick Gries seine Mannschaft in die Pflicht.

Dass das allerdings kein Selbstläufer wird, bewies bereits das Hinspiel. Hier mühte sich Calden – damals noch unter Lutz Anders als Coach – zu einem 2:1-Erfolg. Überzeugend war diese Leistung nicht. Dennoch zeigt sich Gries selbstbewusst, gerade weil ihn der jüngste Auftritt positiv stimmt: „Mit der Art und Weise wie wir gegen Hegnach aufgetreten sind, bin ich zufrieden. Wir hatten gute Möglichkeiten und haben unserem Gegner Paroli geboten.“

Dass es beim kommenden Gegner nicht darum geht, ihm Paroli zu bieten, sondern ihn zu dominieren, dürfte aufgrund des bisherigen Saisonverlaufs des Aufsteigers aus Rüsselsheim selbsterklärend sein. Was das Personal angeht, so muss Gries weiterhin auf Kapitänin Sharon Braun verzichten. Ebenfalls nicht dabei sein wird Eileen Albers, die sich mit Knöchelproblemen herumplagt. Johanna Hildebrandt ist etwas angeschlagen, wird aber wohl auflaufen können. (Raphael Wieloch)

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