FSV will nach der 0:6-Schlappe am Mittwoch morgen in Willingen Wiedergutmachung betreiben

Dörnberg: Heimdebakel aus den Köpfen kriegen

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Nur keine Bauchlandung: Der Dörnberger Kapitän Pascal Kemper (am Boden) muss mit seiner Mannschaft die Auswärtshürde Willingen meistern und will dabei nicht ins Straucheln kommen. 

Dörnberg. Um diese Aufgabe ist der nach dreijähriger Fehlzeit wieder in die Fußball-Verbandsliga aufgestiegene FSV Dörnberg nicht zu beneiden. Denn die Elf von Trainer Dirk Lotzgeselle steht am Samstag, 16 Uhr, im Upländer Hoppecketal beim SC Willingen auf dem Prüfstand.

Natürlich sieht Lotzgeselle, der den Gegner bei dessen 2:2-Remis beim Tabellenführer Sand akribisch unter die Lupe nehmen konnte, seine Mannschaft in der Außenseiterrolle. Was jedoch nicht bedeuten soll, dass die Dörnberger nicht etwas reißen wollen.

Um dies zu verwirklichen, muss der FSV-Coach vermutlich bis zum Wochenende psychologische Aufbauarbeit leisten. Im Klartext: Er muss das 0:6-Heimdebakel am Mittwochabend gegen den Kreisrivalen Sand aus den Köpfen seiner Spieler kriegen und versuchen, wieder Spielwitz, Leidenschaft und Kämpferherz zu wecken. Denn Lotzgeselle weiß, dass seine Mannschaft bei den Upländern ein verdammt dickes Brett bohren muss. Zumal die Gastgeber von Trainer Uwe Andreas Schäfer frisch und ausgeruht ihre Hausaufgabe lösen können. Willingen war nämlich am Mittwochabend spielfrei.

Lotzgeselle konnte bei der Beobachtung der Willinger in Sand dem Gegner vor allem im zweiten Durchgang unbändige Leidenschaft und nie aufsteckenden Kämpferwillen attestieren. Dafür belohnten sie sie sich letztlich mit dem 2:2-Ausgleichstreffer 100 Sekunden vor dem Schlusspfiff belohnten.

Solche Fußballtugenden fordert Lotzgeselle natürlich von seinen Männern ein. Sonst könnte die vorgenommene Wiedergutmachung für die „Halbe-Dutzend-Heimklatsche“ ein frommes Wunschdenken bleiben.

Keine Geschenke

Lotzgeselle: „Wir dürfen uns in der Defensive keine Gastgeschenke erlauben, die vermutlich Willingens Top-Vollstrecker René Huneck in die Karten spielen würden und wir müssen zu dem unsere erarbeiteten Chancen konsequent verwerten. Was uns gegen Sand beides nicht gelungen ist.“

Mit welcher Formation Dörnberg die hohe Auswärtshürde im Willinger Hoppecketal meistern will, das kann der FSV-Trainer erst nach dem Abschlusstraining am heutigen Abend in trockene Tücher wickeln. Dirk Lotzgeselle: „Einige Spieler sind verletzungsbedingt angeschlagen, ob diese Blessuren bis zum Wochenende zu den Akten gelegt werden können, dahinter muss ich ein großes Fragezeichen machen.“ Definitiv nicht dabei sein wird Dennis Dauber. (zih)

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