Wesertal 37:32

Heimsieg für den Spitzenreiter

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Bester Wesertaler Werfer: Mirko Dworog erzielte 14 Tore. Zwei davon per Siebenmeter. 

Aus dem Spitzentrio der Handball-Bezirksoberliga kamen die HSG Wesertal und die SHG Hofgeismar/Grebenstein zu glanzlosen Siegen.Einen ganz wichtigen Erfolg beim Mitkonkurrenten Waldau in der Abstiegszone holte die HSG Ahnatal/Calden, während die HSG Reinhardswald mit 34:37 bei der HSG Baunatal II unterlag.

Wesertal - Fuldatal/Wolfsanger II 37:32 (20:16). Dank einer starken Anfangsviertelstunde und der Tore von Mirko Dworog gewann der Tabellelenführer sein Heimspiel gegen die HSG Fuldatal/Wolfsanger II mit 37:32. Zunächst hatte es nach einer ganz klaren Angelegenheit für die Gastgeber ausgesehen.

Die bewegliche Abwehr provozierte bei den Gästen Fehlpässe und Fehlwürfe, die Wesertal zu zahlreichen Tempogegenstoßtoren nutzte.

Bis auf 13:4 zogen die Gastgeber davon. Danach folgte ein Bruch im Spiel des Spitzenreiters. „Wir haben aufgehört, Handball zu spielen“, kritisierte HSG-Trainer Frank Rossel das Spiel seiner Mannschaft nach ihrer starken Anfangshälfte.

Durch Manuel Theiß Rückraumtreffer stand es noch einmal 16:7, ehe die Gäste fünf Tore in Folge zum 16:11 warfen. Bis zur Pause verkürzten die Gäste auf vier Tore. Die zweite Halbzeit war die Halbzeit von Mirko Dworog, der auf Rechtsaußen die ersten vier Treffer für seine Mannschaft zu einer 24:19-Führung erzielte. Mit ihren schnellen Rückraumspielern Daniel Müller und Joshua Fischer, die in die Lücken stießen und dem sehr treffsicheren Linksaußen Johannes Arend blieb die Landesligazweite jedoch im Spiel.

Der Vorsprung pendelte zwischen drei und fünf Toren. Es war erneut Dworog, der fünf Minuten vor Schluss mit zwei Tempogegenstoßtoren vorentscheidend auf 34:28 erhöhte.

TSV Heiligenrode – SHG Hofgeismar/Grebenstein 26:29 (14:15). Nur mühsam nahm die SHG die Hürde beim Letzten TSV Heiligenrode. Nach einem schlechten Start und einem 2:4-Rückstand drehten die Gäste den Rückstand in eine 9:5-Führung. Diese war aber nur eine trügerische Sicherheit, denn die Gastgeber kamen wieder heran und lagen sogar mit 13:12 und 14:13 vorn, ehe Jan Kurban zwei Tore zum knappen Pausenstand erzielte. Etwas besser lief es nach der Pause, als die SHG eine Führung von vier Toren herauswarf. Der TSV blieb aber im Spiel und schaffte sechs Minuten vor Ende den 24:25-Anschluss. Steffen-Ole Georges und Christopher Gerhold erhöhten auf 27:24 und sorgten wenig später für die Entscheidung. „Heiligenrode hat 60 Minuten das Tempo verschleppt. Wir haben da die Konzentration verloren. Dazu sind uns viele technische Fehler unterlaufen“, analysierte Co-Trainer Udo Traute das Spiel seiner Mannschaft.

HSG Baunatal II - HSG Reinhardswald 37:34 (16:16).Zweite Auswärtsniederlage in Folge. Nach einem schlechten Start mit einem 1:4-Rückstand drehten Niklas Konze, Marco Niemeier, Dominik Heib und Henning Albrecht die Partie in eine 6:5-Führung. Danach war es ein Spiel mit wechselnden Führungen, bei der sich keine der beiden Mannschaften auf mehr als zwei Tore absetzen konnte. Kurz vor der Pause kassierten die Reinhardswälder noch zwei Gegentreffer zum 16:16-Ausgleich. Auch der Start in die zweite Halbzeit misslang den Gästen, die mit 17:20 ins Hintertreffen gerieten. Sie liefen danach ständig einem Rückstand hinterher und konnten höchstens auf zwei Tore verkürzen, bevor Baunatal auf 29:23 wegzog. Sechs Minuten vor dem Ende verkürzte Niemeier noch einmal, ehe die Gastgeber vorentscheidend zwei Tore zum 35:30 nachlegten. Den Gästen gelang es nicht, Baunatals elffachen Torschützen Janik Richter in den Griff zu bekommen.

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