Reinhardswald-Frauen empfangen Heiligenrode, Hofgeismar/Grebenstein spielt gegen Waldau

Heimspiele gegen die Topteams

Bekannter Gegner: Die Mannschaften von Reinhardswald und Heiligenrode kennen sich bestens. Am Sonntag wird es vermutlich wieder spannend, wenn Reinhardshwald (hier Sarah-Isabell Löber beim Wurf) als Vierter den Tabellenzweiten empfängt. Foto: Rieß

Hofgeismar – Mit den Spitzenteams der Frauenhandball-Bezirksoberliga aus Waldau und Heiligenrode bekommen es die SHG Hofgeismar/Grebenstein und die HSG Reinhardswald an diesem Wochenende in Heimspielen zu tun. Erst Sonntagabend spielt die HSG Wesertal II in Bad Wildungen.

Hofgeismar/Grebenstein - Waldau, Samstag, 15 Uhr, Kreissporthalle Grebenstein. Kann die SHG Hofgeismar/Grebenstein ihre Serie von zuletzt fünf Niederlagen stoppen? Der Abstand auf den letzten Platz beträgt noch sechs Punkte, aber zum Vorletzten sind es nur noch zwei Punkte. In der Vorwoche ging das erste Rückrundenspiel zu Hause gegen den Fünften SVH Kassel nach vielen vergebenen Chancen mit 21:26 verloren. Ob ausgerechnet gegen den Spitzenreiter Tuspo Waldau die Wende gelingen wird?

Vielleicht ist gerade in der jetzigen Situation dieser Gegner genau der Richtige, denn in diesem Spiel hat die SHG nur wenig zu verlieren und kann ohne Druck aufspielen. Ein besseres Ergebnis als bei der 14:23-Niederlage aus dem Hinspiel sollte aber doch herausspringen. Waldau verlor zuletzt in eigener Halle gegen Wildungens Zweite und wird die SHG deshalb keinesfalls unterschätzen, um seine Tabellenposition nicht leichtfertig aufs Spiel zu setzen.

Reinhardswald - Heiligenrode, Sonntag, 16 Uhr, Trendelburg. Mit der nächsten Spitzenmannschaft der Liga bekommt es die HSG Reinhardswald zu tun. Nach dem Spiel beim Dritten HSG Baunatal steht nun das Heimspiel gegen den Zweiten TSV Heiligenrode an. Mit dem 15:15-Remis in Baunatal haben die Reinhardswälderinnen gezeigt, dass sie auch mit den ersten Drei der Liga mithalten können. Beide Mannschaften haben in den vergangen Wochen eindrucksvolle Serien hingelegt. Die HSG hat sich aus der unteren Tabellenregion mit 13:1 Punkten bis auf Rang vier vorgeschoben, während der Landesligaabsteiger seine letzten fünf Spiele gewinnen konnte. Zuletzt gab es einen klaren 33:24-Heimerfolg über Wilhelmshöhe.

Gerade nach den letzten gezeigten Leistungen und der starken Abwehrleistung in Baunatal kann sich die HSG auch gegen den TSV berechtigte Hoffnungen auf einen Punktgewinn machen. Zumindest soll es in eigener Halle deutlich enger zugehen als bei der klaren 14:24-Niederlage aus dem Hinspiel.

Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim II - Wesertal II, Sonntag, 18 Uhr, Enseschule Bad Wildungen. In guter Form präsentierte sich die HSG Wesertal II in den ersten beiden Spielen des neuen Jahres. Nach der knappen Niederlage in Waldau gab es einen souveränen 32:17-Heimerfolg über das Schlusslicht Fuldatal/Wolfsanger. Damit hat sich die HSG-Zweite etwas Luft gegenüber der Abstiegszone verschafft.

So können die Wesertalerinnen mit einem guten Gefühl in das schwere Auswärtsspiel bei der HSG Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim II gehen. Die Bundesligareserve ließ zuletzt mit dem 34:32-Erfolg beim Spitzenreiter Waldau aufhorchen. Es ist eine sehr junge Mannschaft, die ein hohes Tempo angeht. Auch die HSG-Zweite besteht bis auf ein paar Ausnahmen aus sehr jungen Spielerinnen.

Trainer Frank Schilke freut sich darüber, dass das Zusammenspiel mit den A-Jugendlichen immer besser funktioniere. So könne die HSG mit einer vollbesetzten Bank immer ein hohes Tempo gehen. Mit dieser Stärke strebt die Zweite von Wesertal an, möglicherweise das 24:24-Hinspielergebnis zu wiederholen.   

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