Calden schlägt Nürnberg mit 3:1

Hildebrandt trifft dreimal

Freude: Johanna Hildebrandt erzielte alle drei Tore beim Caldener 3:1-Sieg über den 1. FC Nürnberg. Foto: Rieß

Calden – Mit einem verdienten 3:1-Sieg über den 1. FC Nürnberg meldeten sich die Caldener Regionalliga-Fußballerinnen eindrucksvoll nach der 2:10-Schlappe beim FC Freiburg II zurück. „Das war wichtig“, meinte ein erleichterter Jahn-Trainer Rudi Merz.

Auch die Nürnberger attestierten den Jahnerinnen eine gute Leistung: „Ein verdienter Sieg“, befand Co-Trainer Harald Sauer.

Calden war in der Abwehr stabiler als in den vergangenen beiden Spielen, als man 15 Gegentore hinnehmen musste. Die defensiver spielende Arlene Rühmer hatte daran großen Anteil. Auch das Umschalten klappte recht gut, nur in der Offensive war man zu zurückhaltend. Sharon Braun beispielsweise lief nach sieben Minuten aufs gegnerische Tor zu, doch anstatt draufzuhalten, schob sie den Ball nach links, wo er statt bei einer Mitspielerin bei einer Nürnbergerin landete.

Es folgte die stärkste Phase der Gäste aus Mittelfranken. Bei zwei Ecken brannte es lichterloh vor dem Jahn-Tor, doch die Gäste fanden die Lücke nicht. Nach zwölf Minuten gingen sie dennoch in Führung. Ein weiter Pass fand mit Sophie Fournier die agilste Nürnbergerin, die Caldens Torfrau Saskia Klapp keine Abwehrchance ließ.

Calden aber ließ sich davon nicht beeindrucken. Zunächst scheiterte Jacqueline Baumgärtel mit einem Fernschuss (16.) an Nürnbergs Keeperin Lea Paulick, die aber eine Minute später gegen den Schuss von Johanna Hildebrandt machtlos war.

Es folgte ein munteres Spiel, wobei ab nun Calden die besseren Chancen hatte. Vor allem Hildebrandt war vom Gegner nicht in den Griff zu bekommen. Doch mehr als ein Pfostentreffer (24.) wollte ihr in der ersten Halbzeit nicht gelingen.

Nach dem Wechsel hatte zunächst Nürnberg die Chance zum Ausgleich, doch Torfrau Klapp (66.) entschärfte einen Kopfball von Fournier. Zehn Minuten später jubelte Calden. Hildebrandt erlief einen steilen Pass und netzte souverän zum 2:1 ein. In den letzten zehn Minuten drängte Nürnberg, das als Tabellendritter angereist war, auf den Ausgleich. Doch letztlich waren die Fränkinnen zu harmlos und unentschlossen.

Anders Hildebrandt: In der Nachspielzeit nutzte sie den starken Rückwind, zog fast vom Mittelkreis aus ab und Ball schlug im Nürnberger Tor ein.

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