SHG-Handballer jubeln 

Hofgeismar/Grebenstein an der Spitze

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Simon Adam war mit sechs Toren bester SHG-Werfer. 

Sowohl die SHG Hofgeismar/Grebenstein als auch die HSG Ahnatal/Calden siegten in der Handball-Bezirksoberliga.

Fuldatal/Wolfsanger II - Ahnatal/Calden 29:33 (15:18).Vier Tage nach der 27:30-Niederlage in eigener Halle hat sich die HSG Ahnatal/Calden mit dem 33:29-Erfolg bei der HSG Fuldatal/Wolfsanger II erfolgreich revanchiert und wertvolle Punkte für den Ligaerhalt gesammelt. Fast eine Kopie zum Verlauf des Hinspiels war die erste Halbzeit. Zunächst führten die Gastgeber mit zwei Toren, doch danach kamen die Gäste immer besser mit der zu passiven Deckung der Landesligareserve zurecht. Sie fanden immer wieder Lücken und konnten mit drei Tore in Führung gehen.

In den ersten zehn Minuten nach der Pause drehte der Drittletzte richtig auf und konnte seinen Vorsprung bis auf neun Tore ausbauen. Dabei zeigte Torhüter Martin Schmidt eine überragende Leistung. Ab der 45. Minute kassierten die Gäste einige unnötige Strafzeiten und Siebenmeter. Die Gastgeber spielten nun eine offensive Deckung gegen Daniel Pächer und kamen noch auf vier Tore heran.

Lohfelden/Vollmarshausen - Hofgeismar/Grebenstein 23:26 (9:11). Trotz großer Anlaufprobleme konnte die SHG Hofgeismar/Grebenstein mit dem 26:23-Sieg im Nachholspiel beim Vierten HSG Lohfelden/Vollmarshausen die Tabellenspitze übernehmen. Das Spiel kostete viele Nerven, denn erst in der zehnten Minute konnte Jonas Kramski per Siebenmeter das erste Tor der Gäste zum 3:1 erzielen. Bis dahin hatte die SHG schon acht Fehlwürfe und zehn technische Fehler fabriziert. Auch danach wurde es nicht besser, im Gegenteil, denn Lohfelden konnte auf 6:2 erhöhen und nach dem 6:5-Anschlusstreffer wieder auf 8:5 wegziehen. Erst in den letzten fünf Minuten vor der Pause platzte der Knoten, als zweimal Simon Adam, Pelle Schilke, Kramski, Philipp Schröer und Anton Göttlicher sechs Tor in Folge zu einer 11:8-Führung trafen. Fehlwürfe und Fehlpässe gab es auch in der zweiten Hälfte zu verzeichnen. Wieder erwischte Lohfelden den besseren Start und kam bis auf 11:12 heran. Danach konnte sich die SHG dank dreier Treffer von Anton Göttlicher wieder auf 18:14 absetzen. Danach pendelten die Führungen zwischen drei und fünf Toren. Die Gastgeber ließen sich aber nicht abschütteln. Auch das 25:21 durch Christopher Gerhold brachte noch keine Entscheidung, denn die HSG kam noch einmal auf 23:25 heran, ehe Jan Kurban alles klarmachte.

Ein wichtiger Rückhalt war Torhüter Stephen Schröer mit insgesamt 20 gehaltenen Bällen. Die SHG spielte mit S. Schröer, Brand - Göttlicher (4), J. Schwarz (1), Schilke (4), L. Lielischkies, P. Schröer (1), Kramski (5/2), Kurban (3), Erger, Svank, Gerhold (1), Adam (6/1), Georges (1).  zmw

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