Hombressen/U. ohne Sieben gegen Sand

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Trotz personeller Sorgen optimistisch: Marco Siemers, Trainer der SG Hombressen/Udenhausen.

Fußball-Verbandsligist SG Hombressen/Udenhausen hat am Sonntag ein schweres Heimspiel vor der Brust. Der Aufsteiger empfängt den Tabellenzweiten SSV Sand. Anpfiff in Hombressen ist um 15 Uhr.

Marco Siemers hat die Sander am vergangenen Wochenende beim 2:2 gegen Johannesberg in Augenschein genommen und ist dabei auch zu Erkenntnissen gelangt: „Der SSV hätte die Partie eigentlich gewinnen müssen. Die Mannschaft hat aus ihren Möglichkeiten zu wenig gemacht“, sagt der SG-Trainer. „Die Bad Emstaler verfügen über eine Truppe mit einer soliden Sicherheit bei eigenem Ballbesitz.“ Und: Sand sei bärenstark in der Offensive. Siemers nennt an erster Stelle den bisher sechsfachen Torschützen Pascal Itter. Einengen müsse sein Team aber auch die Räume der technisch versierten Tobias Oliev und Antonio Bravo Sanchez. „Wir können nur punkten, wenn wir die Stärken des Gegners in den Griff bekommen“, macht Siemers klar und setzt dabei auf eine kompakte Deckung.

Dass er gleich auf sieben Spieler verletzungsbedingt verzichten muss, erschwert die Aufgabe ungemein. Fehlen werden Adrian Schäfer, Oliver Speer, Lucas Hecker, Steffen Lüdicke, Theo Scharf, Julian Uffelmann und Adrian Carrier. Fragenzeichen stehen hinter den Einsätzen von Marvin Schmidt (Beruf) und des angeschlagenen Christoph Geule.

In Hombressen ist deutlich mehr los als auf vielen anderen Plätzen

Mario Deppe

Trotz der Ausfälle zeigt sich der SG-Coach optimistisch. „Wir sind sind nicht der Favorit, aber immer für eine Überraschung gut“, hofft er auf Unterstützung von den eigenen Fans. Siemers rechnet mit über 300 Zuschauern. „In Hombressen ist deutlich mehr los als auf vielen anderen Plätzen“, weiß auch Mario Deppe. „Da nehmen die Zuschauer schon mal Einfluss auf die eigene Mannschaft und das Spiel“, erwartet der Sander Coach, der mit Siemers von 2000 bis 2003 zusammen beim OSC Vellmar spielte, einen unbequemen Gegner.

Tatsächlich tut sich Hombressen/Udenhausen daheim leichter. Sechs seiner bisher acht Punkte holte der Liga-Neuling auf vertrautem Gelände.

„Man fährt nicht mal so eben nach Hombressen und nimmt da die drei Punkte mit,“ zeigt Deppe Respekt. Fußballerisch sei seine Mannschaft eine Klasse stärker als der Aufsteiger. „Dies ist aber kein Grund, die Aufgabe auf die leichte Schulter zu nehmen“, erinnert Deppe an das Spiel in Körle. „Dort waren wir auch der Favorit, am Ende aber haben wir Lehrgeld bezahlen müssen.“ Sand war nicht über ein torloses Unentschieden hinaus gekommen. Erste Bedingung zu einem Sieg in Hombressen sei, dass man den Gegner ernst nehme.

Der ungeschlagene Tabellenzweite muss weiter auf Daniel Wagner und Marcel Grosse verzichten. Für Nicolai Lorenzoni kommt das Spiel noch zu früh, auch wenn er nach seiner Verletzungspause wieder im Training steht.  zhj

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