Verbandsligist braucht Punkte für den Klassenerhalt

Hombressen/Udenhausen erwartet  Sandershausen

Vorbereiter vom Dienst: Fast die Hälfte der 25 Tore der SG Hombressen/Udenhausen bereitete Nico Siebert vor, dreimal vollstreckte er selbst. Foto: Rieß

Udenhausen – Einen alten Bekannten begrüßt FußballVerbandsligist SG Hombressen/Udenhausen am Sonntag, 15 Uhr in Udenhausen: Mit der TSG Sandershausen kommt eine Mannschaft, auf die man in den vergangenen Jahren in der Gruppenliga traf.

Fünf interessante Fakten zum Spiel.

Immenhausen

Geografisch gesehen liegt Immenhausen zwischen Hombressen und Udenhausen auf der einen Seite und Sandershausen auf der anderen. Doch in beide Mannschaften gibt es auch ehemalige Immenhäuser. Bei der SG ist das Nico Siebert, bei der TSG Trainer Bernd Hüter, der etwa 18 Monate das Zepter in Immenhausen schwang und der von dort sozusagen Thomas Stern mit nach Sandershausen nahm. Der Mittelfeldspieler kam immerhin schon auf neun Einsätze und stand auch im letzten Spiel (0:3 gegen Johannesberg) in der Startelf.

Die Vorlagengeber

In dieser Statistik sind beide Teams spitze. Mit Nico Siebert (SG) und Felix Bredow (TSG) haben sie die besten Vorbereiter der Liga in ihren Reihen. Siebert war an fast der Hälfte und Bredow an gut der Hälfte der Treffer ihrer Teams beteiligt. Beide sind mit 28 Jahren übrigens gleich alt, sozusagen im besten Fußballer-Alter.

Der Vergleich

In Udenhausen treffen die zwei Gruppenligameister der vergangenen beiden Jahre aufeinander. Sie haben sich beide stetig weiterentwickelt in den letzten Jahren. Die Kreisliga A kennen beide Vereine. Dann folgten Aufstiege, erst in die Gruppenliga, dann in die Verbandsliga. Stark war natürlich der siebte Platz der TSG in der Verbandsligasaison, davon sind die Vereinigten noch weit entfernt. Aber in der aktuellen Tabelle trennen beide gar nicht mehr so viel. Vier Punkte steht die SG als Tabellenzwölfter hinter der TSG, die Neunter ist. Das letzte Duell im April 2018 war hart umkämpft und die TSG gewann mit 2:1 am Udenhäuser Triftweg. Das Heimspiel im Jahr zuvor ging mit 2:1 an die SG.

Der „Körle-Effekt“

Am Sonntag geht die SG mit einer Portion Selbstvertrauen in die Partie. Mit dem 3:1-Sieg über Körle hat sich die SG wieder auf einen Nicht-Abstiegsplatz verbessert. Nach drei sieglosen Partien gab es wieder ein Erfolgserlebnis. Positiv auch: Die SG traf dreimal. So viele Gegentore hatte Körle schon länger nicht mehr kassiert. Erfreulich für die Vereinigten ist auch, dass Julian Oberenzer, Christoph Geule und Jonas Krohne (per Strafstoß) getroffen hatten. In den Reihen der SG können also auch andere als nur Dominik Lohne Tore erzielen.

Die Hoffnung

Auswärts hat die SG noch keine Bäume ausgerissen. Zu Hause ist es anders. Hier wurden alle vier Saisonsiege errungen. Darauf beruht die Hoffnung der SG, den fünften Saisonsieg folgen zu lassen. Aber der Gegner kennt die stimmungsvolle Atmosphäre im Reinhardswald bereits. Die Vereinigten müssen auch einen guten Tag erwischen, denn fünf Siege in den letzten sieben Spielen sprechen für einen selbstbewussten Gegner.  zyh

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.