Lucas Hecker trifft gegen den VfL Kassel kurz vor Schluss

Hombressen/Udenhausen  kommt zu mühsamen 1:0

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Kaum ein Durchkommen: VfL-Verteidiger Daniel Haack stellt sich Steffen Lüdicke (am Ball) von Hombressen/Udenhausen in den Weg. Oliver Speer läuft Richtung Seitenlinie wartet dort dann aber vergebens auf den Pass. 

Udenhausen. Fußball-Gruppenligist Hombressen/Udenhausen hat die Kasseler Festwochen erfolgreich beendet. Nach Siegen gegen Hessen Kassel II und Türkgücü gab es am Sonntag ein mühsames 1:0 gegen den VfL. Die SG kletterte damit auf den dritten Platz.

?War der Sieg für Hombressen/Udenhausen gerecht?

!Naja. Die SG hatte leichte Vorteile, aber über ein 0:0 hätte sie sich auch nicht beschweren dürfen. Eigentlich hätte man ein Feuerwerk der SG erwarten dürfen. Schließlich gingen sie als Fünfter in das Spiel gegen den Vorletzten. Doch daraus wurde nichts. Die Gäste spielten soliden, robusten Fußball und die Gastgeber wirkten zu einfallslos, um sich nennenswerte Chancen zu erspielen.

?Wie verlief die erste Halbzeit?

!Torraumszenen gab es so gut wie keine, Torchancen entsprechend natürlich auch nicht. Die Gäste standen überraschend stark in der Abwehr. Warum sie im Schnitt drei Tore pro Spiel kassieren, blieb so eine offene Frage. Allerdings waren die Gastgeber in der Offensive auch nicht gerade stark. 25 Meter vor dem Strafraum schalteten sie in den Handballmodus: Es gab teils sechs oder sieben Querpässe ohne Raumgewinn. Doch dann fehlte der passende Pass in die Tiefe. Umgekehrt freilich war es ähnlich: Die SG-Abwehr stand sicher, der VfL fand kein Mittel sie zu knacken. Und beide Angriffsreihen schienen sich damit auch zu arrangieren. Dass jedes Team in den ersten 45 Minuten nur einen Eckball für sich verzeichnen konnte, spricht für den mangelnden Offensivdrang der Mannschaften.

?Und wie war es dann in der zweiten Halbzeit?

!Ein weniger besser, zumindest aus Sicht von Hombressen/Udenhausen. Es gab Schüsse oder Kopfbälle auf das gegnerische Tor. Und die SG hatte auch entdeckt, dass man über Flanken in den gegnerischen Strafraum eindringen kann. Die zwingenden Chancen fehlten zwar, aber immerhin wurde ein für die Liga adäquater Fußball geboten.

?Wie fiel der Siegtreffer für die Gastgeber?

Ausgangspunkt war eine Standardsituation. Der eingewechselte Jonas Krohne trat einen Freistoß in den Strafraum, Nils Hofmeyer köpfte von der Außenlinie ins Strafraumzentrum, wo Lucas Hecker per Kopf zur Stelle war und den Ball einnetzte. Gespielt waren da 89 Minuten.

?Gab es einen Aufreger in dem Spiel?

!Nein. Schiedsrichter Manuel Winkler hatte alles im Griff und lag mit seinen Entscheidungen richtig. Das wurde Sean-Philip Daues vom VfL zum Verhängnis. Nach einer Stunde hatte er wegen Zeitspiels gelb gesehen, kurz vor Schluss gab´s dann für ein Foul folgerichtig gelb-rot. Und der daraus resultierende Freistoß führte zum glücklichen Sieg für Hombressen/Udenhausen.

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