SG unterliegt bei Johannesberg mit 1:3

Hombressen/Udenhausen  verliert beim Tabellenführer

Fast-Torschütze : Nico Siebert überlistete fast mit einem Lupfer aus weiter Entfernung den gegnerischen Torwart. Archiv-Foto: Rieß

Johannesberg – Mit 1:3 (0:2) musste sich die SG Hombressen/Udenhausen in der Fußball-Verbandsliga beim Tabellenführer SG Johannesberg geschlagen geben.

Stark ersatzgeschwächt lief der Aufsteiger im Fuldaer Nachbarort auf und dafür schlug er sich achtbar aus der Affäre. „Der Boden auf dem Spielfeld war ziemlich tief. Das kam vielleicht unserer kämpferischen Spielweise etwas entgegen und der Gegner konnte sich nicht so entfalten“, meinte der sportliche SG-Leiter Edgar Schmidt. Nach 15 Minuten ein erster Aufreger, doch Marius Löbig von Johannesberg verzog aus spitzem Winkel. Auf der Hut sein musste Johannesbergs Keeper Mitja Hofacker (22.), als es Nico Siebert mit einem Lupfer aus großer Entfernung versuchte.

Doch nach etwa einer halben Stunde drehten die Gastgeber auf. Alexander Seeger im Gästetor konnte zunächst einen Schuss von Stefan Calin entschärfen, war aber eine Minute gegen einen neuerlichen strammen Schuss von Calin unter die Latte machtlos. Nach Anstoß und Ballverlust flankte Jonas Lembach scharf von Außen zu Calin, der den Ball mit dem Knie zum 2:0 (35.) über die Torlinie drückte. In der Nachspielzeit hielt Seeger mit einer Parade seine Vereinigten im Spiel.

Denn sechs Minuten nach Wiederanpfiff unterschätzte Johannesbergs Keeper Hofacker einen als Flanke gedachten Ball von Jonas Hampe und ließ ihn zum 1:2 passieren, Hampe durfte seine erstes Verbandsligator bejubeln. Doch dies konnte der Aufsteiger nicht lange halten. Das 3:1 von Patric Gjocaj, nach einer Flanke von Lembach, war eine gewisse Vorentscheidung und brachte Ruhe in das Spiel der Gastgeber, die es auch nicht mehr aus der Hand gaben.

Unter den Begleitumständen war Edgar Schmidt mit der Leistung des Siemers-Teams durchaus zufrieden. „Wäre interessant gewesen, wie wir ausgesehen hätten mit mehr Durchschlagskraft in der Offensive durch unseren Torjäger Dominik Lohne“, stellte Schmidt in Frage. Der konnte die Ergebnisse der Mitkonkurrenten im unteren Tabellendrittel mit Wohlwollen zur Kenntnis nehmen, denn der Abstand von fünf Zählern zu einem Abstiegsplatz hat auch vor dem letzten Spieltag der Hinrunde am kommenden Wochenende Bestand.  zyh

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