Hallenfußballturnier in Espenau

Hombressen/Udenhausen verteidigt Titel

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Teufelskerl: Lukas Bangert hielt im Halbfinale zwei Neunmeter und sicherte damit Grebenstein den Endspieleinzug. 

Die SG Hombressen/Udenhausen hat den Titel beim top besetzten Hallenfußballturnier des SV Espenau um den Rewe-Cup aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigt. Im Endspiel besiegte der Verbandsligist den Nachbarn Tuspo Grebenstein nach Treffern von Tobias Mirwald, Jonas Hampe und Nils Hofmeyer mit 3:1. Für den Gruppenligisten hatte Melih Bingül getroffen. Dies war zugleich der 100. Treffer des Turniers, der mit einem Gutschein von Jörgs Sportladen (Grebenstein) belohnt wurde.

Bereits im Gruppenspiel hatte die SG gegen den Tuspo mit 5:2 gewonnen. Im Halbfinale setzte sich die SG gegen den gastgebenden A-Ligisten SV Espenau klar mit 6:2 durch.

Richtig spannend ging es im zweiten Halbfinalspiel zwischen dem favorisierten Verbandsligisten CSC 03 Kassel und Grebenstein zu.

Bis 58 Sekunden vor Schluss hatten die 03er scheinbar sicher mit 4:2 geführt, ehe den Grebensteinern noch ein Doppelschlag zum 4:4-Ausgleich gelang. Im entscheidenden Neunmeterschießen zeichnete sich dann Tuspo-Torhüter Lukas Bangert mit zwei gehaltenen Bällen aus, was ihm am Ende die Auszeichnung zum besten Torhüter bescherte. Da der Tuspo seine beiden Strafstöße verwandelte, reichte es zum Einzug ins Finale.

Gleich von der Neunmeterlinie ausgetragen wurde das Spiel um den dritten Platz, wo sich der CSC 03 Kassel gegen Espenau knapp mit 5:4 behauptete.

Christoph Geule und Nils Hofmeyer vom Gewinnerteam wurden mit sieben Treffern beste Torschützen, während der frühere Regionalligaspieler Daniel Beyer vom CSC 03 Kassel zum besten Spieler des Turniers ausgezeichnet wurde.

„Unser Turnier ist auf einem guten Weg. Das zeigt sich schon darin, dass der CSC 03 seine besten Spieler mitbrachte“, zeigte sich Roger Neusel von der Turnierleitung sehr zufrieden mit dem Verlauf der siebten Auflage. „Sportlich und organisatorisch lief alles reibungslos.“

Während sich üblicherweise bei Turnieren dieser Art die Sportstätten nach dem Finale schnell leeren, war dies in Espenau erneut anders. Im Foyer der Sporthalle kam bei Musik und Barbetrieb bis zum Zapfenstreich wieder Partystimmung auf.  zmw

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