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HSG besiegt Schlusslicht

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Von: Martina Sommerlade

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Durchgetankt: Karoline Happe auf dem Weg zu einem ihrer sieben Treffer für Hoof/Sand/Wolfhagen.
Durchgetankt: Karoline Happe auf dem Weg zu einem ihrer sieben Treffer für Hoof/Sand/Wolfhagen. © Artur Schöneburg

Hoof – Chris Ludwig kann sich freuen. Die Oberliga-Handballerinnen der HSG Hoof/Sand/Wolfagen fuhren vor heimischem Publikum einen 32:29 (16:10)-Sieg gegen das Tabellenschlusslicht TGB Darmstadt ein und haben damit wohl einen besonderen Genesungsgruß an den an Corana erkrankten HSG-Coach gesandt.

Seine Vertretung Martin Göbert und Ludwigs Ehefrau Patrizia hatten allerdings nicht über die komplette Spielzeit Grund zur Freude. Denn nach ausgeglichenem Beginn bis zum 5:5 (14.) gingen die Gäste mit zwei Toren in Führung (16.). „Wir sind da etwas zu fahrig gestartet. Wahrscheinlich gab es zu Beginn auch eine gewisse Unsicherheit wegen der vergangenen Spiele, in denen wir sicher geglaubte Punkte aus der Hand gegeben haben. Das Team hatte sich dieses Mal vorgenommen, eine konstante Leistung zu zeigen und hat sich damit vielleicht selbst zu sehr unter Druck gesetzt. Daher haben wir anfangs zu nervös agiert“, analysierte Göbert die Anfangsphase.

Das änderte sich jedoch schlagartig nach der Einwechslung von Nele Bittdorf und Franziska Chmurski, die im Rückraum geschickt die Fäden zogen und ein gutes Auge für die Mitspielerinnen hatten. Die Gastgeberinnen zogen fortan Tor um Tor davon, während die Gäste in dieser Phase glücklos agierten, Strafwürfe vergab und mehrere klare Chancen ausließen. So ging es für die HSG mit einer komfortablen Pausenführung von sechs Toren die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel setzte die HSG, gestützt auf eine gut aufgelegte Katarzyna Zwicker im HSG-Tor, ihren Erfolgslauf fort, sodass niemand der 150 Gäste in der Halle am Erfolg gegen das Schlusslicht zweifeln mochte.

In der hektischen Schlussphase schmolz zwar die zuvor deutliche Führung beim 31:29 dahin, der Sieg war jedoch nicht mehr in Gefahr.

Sehr zur Freude von Martin Göbert. „Alle Spielerinnen wollten den Sieg, das wurde deutlich. Ich bin zufrieden mit der mannschaftlich geschlossenen Leistung und froh, dass wir mit dem Sieg die Verunsicherung der letzten Spiele aus den Köpfen bekommen haben.“ (Martina Sommerlade)

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