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Klarer Sieg nach schwachem Beginn

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Von: Michael Wepler

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Tempogegenstoß: Karoline Happe auf dem Weg zu einem ihrer sieben Treffer beim 23:17-Erfolg über die HSG Wettenberg.
Tempogegenstoß: Karoline Happe auf dem Weg zu einem ihrer sieben Treffer beim 23:17-Erfolg über die HSG Wettenberg. © Joachim Hofmeister

Hoof – Einen gelungenen Heimauftakt im neuen Jahr feierte der Frauenhandball-Oberligist HSG Hoof/Sand/Wolfhagen, der gegen die HSG Wettenberg nach Anlaufproblemen am Ende noch klar gewann und seinen vierten Sieg in Folge feierte. Fragen und Anworten zum 23:17 (9:9)-Erfolg:

Konnten die Gastgeberinnen von Beginn an den Schwung der letzten Spiele mitnehmen?

Nein. Die Gastgeberinnen fanden trotz ihrer zuletzt guten Leistungen und ihrer drei gewonnenen Partien in Folge ganz schwer ins Spiel. Larissa Gocalvez erzielte die ersten beiden Treffer der Gäste, bevor Karoline Happe mit einem Wurf aus dem Rückraum und mit einem verwandelten Siebenmeter ausglich. Sicherheit gaben die beiden Tore aber nicht. Im Gegenteil, denn die Wettenbergerinnen nutzten die Schwächen, um auf 6:2 wegzuziehen. Folgerichtig nahm Trainer Chris Ludwig eine Auszeit.

Wurde es nach der Auszeit besser?

Im Angriffsspiel und besonders im Positionsspiel hatten die Hausherrinnen weiter Probleme. Was besser lief, war die Abwehr. Hoof/Sand/Wolfhagen kassierte nur noch drei Gegentore, lag aber noch mit 5:9 zurück. Erst danach ging beim Tabellensiebten der Knoten auf mit eroberten Bällen in der Abwehr oder von Torhüterin Alicia Schmincke gehaltenen Bällen und einem schnellen Spiel nach vorne. So schafften zweimal Happe, Annika Neurath per Siebenmeter und Lea Willer per Tempogegenstoß noch vor der Pause den Ausgleich.

Lief es nach der Pause so gut weiter?

Und ob. Hinten blieb das Tor durch die gute Abwehrarbeit und durch Schminckes Paraden bis zur 38. Minute fest verschlossen und vorne legten die Vereinigten bis zur 18:11-Führung nach, bevor die Gäste eine Auszeit nahmen.

Wurde es nach der Auszeit noch einmal spannend?

Nein. Zwar unterliefen den Gastgeberinnen mehrere Fehlwürfe und Fehlpässe, doch dank der weiterhin starken Deckungsarbeit und der Paraden Schminckes und Dominique Sawyer, die bei drei Siebenmetern zum Einsatz kam und zwei Würfe entschärfte, während ein weiterer Wurf am Pfosten landete. So kamen die Gäste nur bis auf fünf Tore heran.

Wie verlief das Heimdebüt von Neuzugang Alena Breiding?

Es klappte noch nicht alles, aber Breiding zeigte, dass sie eine echte Verstärkung für Hoof/Sand/Wolfhagen ist. Die Rückraumspielerin warf drei Tore.

Wie beurteilte HSG-Trainer Chris Ludwig das Spiel?

„Wir haben uns gerade in den ersten 20 Minuten vorne das Leben sehr schwer gemacht. Dagegen haben wir in der Abwehr 40 Minuten lang sensationell gespielt. Gegenüber Wettenberg hat uns die größere Breite im Kader geholfen.“ (Michael Wepler)

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