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Hoof/Sand/Wolfhagen glückt Revance

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Von: Michael Wepler

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Durchgesetzt: Lea Immelnkämper.
Durchgesetzt: Lea Immelnkämper. © Joachim Hofmeister

Großenlüder – Einen gelungenen Start in die Rückrunde der Frauenhandball-Oberliga feierte die HSG Hoof/Sand/Wolfhagen mit dem knappen 27:25 (14:13)-Sieg beim Vorletzten HSG Großenlüder/Hainzell.

Damit konnten die Gäste ihr Punktekonto ausgleichen und sich für die 29:31-Niederlage aus dem Hinspiel revanchieren. Dabei feierte die kurzfristig verpflichtete Rückraumspielerin Alena Breiding, die in der Vorsaison noch für den Drittligisten SV Germania Fritzlar gespielt hatte, mit sechs Treffern einen gelungenen Einstand.

„Wir haben für Alena erst kurzfristig am Freitag die Spielberechtigung erhalten und sie hat uns auf Anhieb geholfen“, freute sich HSG-Trainer Chris Ludwig über das gelungene Debüt der längere Zeit verletzt ausgefallenen 26-Jährigen.

Alena Breiding
Alena Breiding © Richard Kasiewicz

Einen weiteren Grund für den Sieg sah Ludwig in der größeren Breite des Kaders seiner Mannschaft, bei der die im Vorfeld fraglichen Spielerinnen wie Lea Immelnkämper, Nele Bittdorf und Anne Eichhofer mitwirken konnten: „Großenlüder/Hainzell hat erst nach mehr als 20 Minuten zum ersten Mal gewechselt. Da hatte ich schon einmal durchgetauscht.“

Seine Mannschaft fand gut in das Spiel und führte mit 4:2. Nach einer Schwächephase mit einigen technischen Fehlern und vergebenen Großchancen gerieten die Gäste mit drei Treffern ins Hintertreffen. Sie fingen sich aber wieder und profitierten danach von Fehlern der Gastgeberinnen und lagen zur Pause nach zwei Toren von Breiding und einem Treffer von Franziska Chmurski mit einem Tor vorne.

Gleich nach der Pause erhöhte Larissa Mumberg auf 15:13. Wenig später bauten die Gäste den Vorsprung auf drei Tore aus, doch die Osthessinnen konnten in der 47. Minute zum 19:19 ausgleichen, bevor die Gäste wieder ein oder zwei Tore vorlegten. Zwei Minuten vor Schluss traf Lea Willer zum 26:24 und Karoline Happe sorgte trotz Unterzahl für das vorentscheidende 27:24. (Michael Wepler)

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