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Hartes Stück Arbeit für die HSG – Hoof/Sand/Wolfhagen schlägt Hüttenberg mit 24:23

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Von: Michael Wepler

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Auf dem Foto sind mehrere Frauen zu sehen.
Starker Einsatz: Hoof/Sand/Wolfhagens Ilka Ritter (Mitte) blockt Hüttenbergs Tanja Schorradt (links). © Artur Schöneburg

Das war ein knappes Ding. Die Handballerinnen des Oberligisten HSG Hoof/Sand/Wolfhagen haben 24:23 gegen Hüttenberg gewonnen.

Sand – Drei Minuten und 39 Sekunden mussten die Handballerinnen des Oberligisten HSG Hoof/Sand/Wolfhagen noch um den Sieg bangen, ehe der knappe und hart erkämpfte 24:23 (15:14)-Sieg über den TV Hüttenberg feststand.

Damit blieb die HSG an der Tabellenspitze und feierte nach drei Heimsiegen in Hoof nun auch einen Sieg in der Sander Schulsporthalle.

Handball-Oberliga: Es war eine packende, enge Partie

„Wir haben durch eine starke Abwehrleistung in der zweiten Halbzeit gegen eine starke Hüttenberger Mannschaft knapp gewinnen können. Hüttenberg war klar besser als sein Tabellenplatz“, kommentierte HoSaWo-Trainer Chris Ludwig den knappen Erfolg seiner Mannschaft nach einer packenden, engen Partie.

Zwar erzielten die Mittelhessinnen das erste Tor des Spiels durch Ida Tietböhl, doch davon ließen sich die Hausherrinnen nicht beeindrucken.

Die Abwehr stand gut und vorne trafen zweimal Karoline Happe und einmal Ilka Ritter zu einer 3:1 Führung. Es lief noch besser, sodass die HSG nach einer knappen Viertelstunde mit 9:4 vorne lag. „Da hatten wir den Gegner klar im Griff, haben uns danach aber zu viele Abspielfehler geleistet und in der Deckung nicht mehr richtig gearbeitet“, kommentierte Ludwig die danach etwas schwächere Phase seiner Mannschaft, die innerhalb von etwa zwei Minuten drei Gegentreffer zum 9:7 kassierte.

Auf dem Foto ist eine Frau zu sehen.
Durchgesetzt und treffsicher: Hoof/Sand/Wolfhagens Lea Willer nimmt Maß. © Artur Schöneburg

Danach konnte die HSG wieder auf vier Tore erhöhen, doch die Gäste blieben angetrieben von ihrer Spielmacherin und Torjägerin Lisa Tietböhl dran und holten wieder auf.

Nach dem Ausgleich von Verena Seipp hätte der TV wenig später durch einen Siebenmeter in Führung gehen können, doch warf Tanja Schorradt nur den Pfosten.

Hoof/Sand/Wolfhagen: Nele Bittdorf markierte vier Treffer direkt nach dem Seitenwechsel

Im Gegenzug markierte Happe den 15:14-Pausenstand. In den ersten zehn Minuten war es Nele Bittdorf, die mit vier Treffern, davon drei Siebenmetern eine 19:16-Führung herauswerfen konnte.

Der Tabellensechste kämpfte sich aber wieder heran, glich aus und nutzte eine zweifache Überzahl, um durch Louisa-Marie Ackermann mit 22:21 in Führung gehen.

Sollte es die zweite Niederlage im zweiten Spiel geben? In dieser kritischen Phase spielten die Gastgeberinnen eine hervorragende Abwehr und Andrea Garder konnte einige wichtige Bälle entschärfen. Immelnkämper und Anne Eichhofer warfen zwei schnelle Tore zum 23:22. Nach einer Auszeit gelang Lisa Tietböhl der Ausgleich, doch nach einer Zeitstrafe gegen die Gäste gelang Lea Willer der 24:23-Siegtreffer. (Michael Wepler)

Hoof/Sand/Wolfhagen: Garder (26.-60.), Sawyer (1.-26., 1 7M) - Ritter (2), Immelnkämper (1), Lubach (5), v. Dalwig (2), Willer (4), Frankfurth (1), Eichhofer (1), Bittdorf (4/3), Bänfer, Happe (4/1) Neurath, Unseld (n.e.).

Hüttenberg: Plutzas, Naß - Ruispeler, Seipp (2), L. Tietböhl (9), I. Tietböhl (1), Happel, Hickel (1), Andermann (3), Schorradt (7/3).

Zuschauer: 130

Schiedsrichter: Adrian Minwegen/Maximilian Rautschka (TV Petterweil).

Zweiminutenstrafen: 4:2.

Spielverlauf: 0:1 (1.), 3:1 (6.), 9:4 (14.), 9:7 (16.), 12:8 (18.), 14:10 (22.), 14:14 (26.), 16:14 (32.), 19:16 (39.), 19:19 (43.), 21:19 (45.), 21:22 (49.), 23:22 (51.), 24:23 (57.).

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