HSG verliert 24:33 in Kriftel

Hoof/Sand/Wolfhagen jetzt Schlusslicht

Am Boden: Nach der Niederlage in Kriftel sind Hanna von Dalwig und die HSG Hoof/Sand/Wolfhagen Schlusslicht. Foto: Sommerlade

Kriftel – Das Abenteuer Oberliga gestaltet sich schwieriger als gedacht. Zu dieser Erkenntnis kamen die Handballerinnen der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen nach der 24:33 (12:14)-Niederlage bei der TuS Kriftel.

„Die Gastgeberinnen haben einfach viel cleverer als wir agiert. Kriftels Oberliga-Erfahrung war deutlich spürbar“, resümierte Hoofs Co-Trainer Paul Tarnow. Der Sieg des Dritten sei zwar verdient, das deutliche Ergebnis spiegele aber nicht ganz den Spielverlauf wider. „Wir haben über weite Strecken gut mithalten können, aber leider zu viele Chancen vergeben.“

Die Gäste, die nun Letzter sind, starteten hoch motiviert in die Partie und führten nach knapp zehn Minuten nach je zwei Treffern von Karoline Happe und Larissa Lubach sowie einem Tor von Hanna von Dalwig 5:3. „In dieser Phase gelang es uns nicht, die Führung weiter auszubauen“, so Tarnow. Stattdessen fanden die Gastgeberinnen zu ihrem Spiel und glichen zunächst aus (11.) und zogen mit fünf Toren in Folge auf 10:5 davon. „In dieser Phase hatten wir unser spielerisches Konzept und wohl auch etwas Selbstvertrauen verloren“, vermutet Tarnow. Hoofs Hanna von Dalwig und Karoline Happe übernahmen als erste wieder Verantwortung und brachten ihr Team mit ihren Treffern beim 10:12 (26.) auf erneut auf Tuchfühlung. Mit einem Zwei-Tore-Rückstand ging es dann auch in die Kabinen.

Im zweiten Durchgang hielten die Vereinigten noch bis zur 40. Minute gut mit. Dann jedoch machte sich Überlegenheit der Gastgeberinnen bemerkbar, die jede vergebene Chance der Gäste eiskalt zum eigenen Torerfolg ausnutzen. „Wir haben es mit vielen vergebenen Würfen versäumt, uns für unsere gute Abwehr zu belohnen“, bedauert Tarnow die unzureichende Chancenauswertung.

Von den Unsicherheiten der Gäste gestärkt, zog Kriftel gegen Ende der Partie das Tempo an und fuhr den deutlichen Sieg ein. Trotz der erneuten Niederlage zeigt sich der Co-Trainer zuversichtlich: „Wir spüren, dass in der Oberliga ein anderer Wind herrscht, lassen aber die Köpfe nicht hängen und gehen voller Zuversicht in die nächste Partie.“  zms

HSG:Rodziewicz, Weinrich – Lubach 6, von Dalwig 5, Happe 4, Willer 3, Neurath 2, Frankfurth2/1, Haupt 1, Bittdorf 1, Ritter, Hrdina.

TuS Kriftel:Seeharsch 7, Lorenz 6, Leidner 4, Janssen4, Nitzke 3/2, Ljubic 2, Frölich 2, Göbel 2, Koerber1, Schultheis 1, Giebe 1.

Spielverlauf: 0:1, 5:5, 10:5, 13:10, 14:12, 18:16, 23:18, 27:20, 33:24.

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