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Niederlage mit Schrecksekunde

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Von: Martina Sommerlade

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Im Anflug: Lea Immelnkämper auf dem Weg zum 27:27. Kurz nach ihrem Treffer brach die Spielerin der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen mit Kreislaufproblemen zusammen.
Im Anflug: Lea Immelnkämper auf dem Weg zum 27:27. Kurz nach ihrem Treffer brach die Spielerin der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen mit Kreislaufproblemen zusammen. © Joachim Hofmeister

Hoof – Chris Ludwigs Plan ging nicht auf. Seine Oberliga-Handballerinnen der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen unterlagen vor heimischem Publikum der HSG Großenlüder/Hainzell 29:31(14:15). Gegen den Aufsteiger hatte der HSG-Coach einen doppelten Punktgewinn fest eingeplant. Warum es anders lief, erklärte der 39-Jährige nach Spielschluss.

„Heute war einfach kein guter Tag. Mit der Leistung meines Teams und den vielen technischen Fehlern kann ich nicht zufrieden sein. Außerdem hadere ich mit einigen Entscheidungen der Unparteiischen.“

Schon zu Beginn wurde deutlich, dass es gegen den Zwölften wohl kein Selbstläufer werden würde. Denn die Gäste trumpften von der ersten Minute an auf und führten nach fünf Minuten mit 3:0. Zuvor hatten die Gastgeberinnen einen Strafwurf verworfen und waren denkbar schlecht in die Partie gestartet.

Sie benötigten etwa zehn Minuten, um zu ihren Spiel zu finden. In dieser Phase gelang Lea Willer zunächst der Ausgleich und gleich darauf die 4:3-Führung durch Hanna von Dalwig. Vier weitere Tore in Folge ließen die HSG-Fans in der Schauenburghalle hoffen. Nach 15 Minuten hatten die Gastgeberinnen die Partie beim Stand von 7:3 scheinbar gedreht.

Doch die Freude bei den Anhängern dauerte nicht lange an. Bis zum Halbzeitpfiff hatte die Ludwig-Sieben durch zahlreiche technische Fehler und Unkonzentriertheiten in der Abwehr die Führung verspielt und ging gar mit einem Tor Rückstand in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel glich die Partie einem offenem Schlagabtausch. Beiden Teams war der unbedingte Siegeswille anzumerken. Die Gäste lagen im zweiten Durchgang bis zehn Minuten vor Abpfiff stets leicht vorn. Dann jedoch schien ein Ruck durch die Hausherrinnen zu gehen und sie starteten eine fulminante Aufholjagd. „Die Halle stand Kopf“, beschreibt Ludwig die heiße Phase, in der Lea Immelnkämper in der 53. Minute der vielumjubelte Ausgleich zum 27:27 (53.) gelang.

Kurz danach dann eine Schrecksekunde - die Torschützin hatte Kreislaufprobleme. Sie brach zusammen, das Spiel musste unterbrochen werden. Später erzielte Nele Bittdorf noch den 29:29-Ausgleich. In der hektischen Schlussphase hatte das Ludwig-Team dem druckvollen Spiel der Gäste indes nichts mehr entgegen zu setzen und musste sich schlussendlich knapp geschlagen geben. (Martina Sommerlade)

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