Zierenberg ist Gast bei  Eschwege

HSC beim Mitaufsteiger nur krasser Außenseiter

Zierenberg – Ohne große Illusionen geht der Handball-Landesligist HSC Zierenberg in sein nächstes Auswärtsspiel am Sonntag (17 Uhr) in der Halle der beruflichen Schulen beim Eschweger TSV.

Auch wenn Eschwege Mitaufsteiger ist und um den Klassenerhalt kämpft, liegen beide Mannschaften doch weit auseinander. Das zeigt bereits die klare 22:34-Niederlage im Hinspiel in eigener Halle.

Zwar haben sich die Zierenberger im weiteren Verlauf der Saison gesteigert, waren aber bis auf eine sehr unglückliche Niederlage immer weit bis sehr weit von einem Punktgewinn entfernt. Bei Eschwege hat sich die Steigerung im Verlauf der Serie auch in Form von Punkten bemerkbar gemacht. Nach dem ersten Saisonsieg beim HSC holte der ETSV bis zur Weihnachtspause immerhin 8:10 Punkte und überzeugte gerade in eigener Halle.

„Das wird ein ganz schweres Spiel, in dem wir sehen müssen, dass wir nicht vorzeitig den Anschluss verlieren.

HSC-Trainer Thomas Dittrich

Dieser Aufwärtstrend setzte sich im neuen Jahr mit dem 28:27-Heimsieg über Körle/Guxhagen fort und wurde in der Vorwoche noch mit dem prestigeträchtigen 22:19-Erfolg beim Nachbarn Wanfried getoppt. Der HSC wird sich daher auf einen voller Selbstvertrauen strotzenden Gegner einstellen müssen, der die Punkte gegen das Schlusslicht natürlich fest eingeplant hat. Daher sieht HSC-Trainer Thomas Dittrich seine Mannschaft auch in der Rolle des ganz klaren Underdogs: „Das wird natürlich wieder ein ganz schweres Spiel, in dem wir sehen müssen, dass wir nicht vorzeitig den Anschluss verlieren.“

Erschwerend kommt die angespannte Personallage hinzu, denn Daniel Weber wird ausfallen. Dazu fehlten unter der Woche Daniel Kunz, Dennis Schnitzer und Jesper Stiegenroth krankheitsbedingt. Dittrich hofft, dass von diesen angeschlagenen Spielern wenigstens einer einsatzbereit sein wird.

Gegenüber dem Hinspiel mit von der Partie sein werden die Torhüter Jens Rudolph und Felix Zimmermann, die damals schmerzlich vermisst wurden. Mut machen zudem die ersten 20 Minuten im letzten Spiel gegen Wehlheiden, als die Zierenberger groß aufspielten und mit 8:6 führten, bevor sie in den weiteren 40 Minuten mit 23:34 einbrachten. „Diese Leistung müssten wir einmal über einen längeren Zeitraum abrufen können oder zumindest nicht so einbrechen“, wünscht sich Dittrich noch mehr Konstanz von seiner Mannschaft.  zmw

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