Kellerduell in Zierenberg

HSC empfängt den Vorletzten

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Jens Rudoph will so sicher stehen, dass es die gegnerischen Schützen schwer haben, den Ball an ihm vorbeizubringen. 

Das Spiel des HSC Zierenberg am Sonntag (17.30 Uhr) in der Sporthalle der Elisabeth-Selbert-Schule gegen die TG Wehlheiden ist zugleich das Aufsteigerduell und Kellerduell zwischen dem Letzten und dem Vorletzten der Handball-Landesliga.

Während die Rolle des Dritten der Vorsaison in der Bezirksoberliga Zierenberg als abgeschlagenes Schlusslicht zu befürchten war, hatte man sich vom Bezirksoberligameister Wehlheiden doch etwas mehr erwartet. Diese Tabellenkonstellation zeigt aber auch, dass der Sprung zwischen beiden Ligen recht hoch ist. „Wir gehen auch in eigener Halle als klarer Außenseiter in die Partie. In der Vorsaison waren wir in beiden Spielen ebenso chancenlos wie bei der 19:32-Hinspielniederlage“, beschreibt HSC-Trainer Thomas Dittrich die Kräfteverhältnisse beider Mannschaften, die neun Punkte voneinander trennen. Individuell ist die TG mit Jonas Kutzner, den beiden früheren Vellmarer Spielern Benjamin Gunkel und Christoph Muth, sowie den beiden Neuzugängen Danny Körber und Marc Imberger klar im Vorteil.

Dazu ist zum Beginn der Rückrunde noch mit dem früheren Eschweger und Alsfelder Tomislav Zidar ein weiterer Hochkaräter hinzugestoßen.

Dennoch will Dittrich diesem Gegner mit seiner Mannschaft gerade in eigener Halle einen großen Kampf liefern: „Wir werden es Wehlheiden nicht leicht machen. Über unsere Torhüter und eine stabile Abwehr müssen wir schnell nach vorne spielen und unsere Chancen nutzen.“

Der größere Druck liegt bei der TG, von der mit diesem individuell starken Kader der Klassenerhalt erwartet wird. In der Vorwoche wurde sie diesen Erwartungen mit dem 24:19-Erfolg in Wanfried gerecht. Auf den HSC wartet daher wieder Schwerstarbeit, die vielleicht doch einmal auch am Ende belohnt werden wird.  zmw

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