Handball-Landesliga

HSC Zierenberg strebt gutes Ergebnis an

Marcel Kunz vom  HSC Zierenberg mit Ball
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Marcel Kunz und der HSC Zierenberg verloren in der vergangenen Saison 25:30 gegen die TG Rotenburg. Am Samstag fehlt der Rückraumspieler aus beruflichen Gründen.

Am Samstag (17.30 Uhr) in der Sporthalle der Albert-Schweitzer-Schule in Rotenburg nimmt der HSC Zierenberg einen erneuten Anlauf in der Handball-Landesliga. Im Spiel bei der TG Rotenburg will der HSC ein gutes Ergebnis erreichen, das Mut für den weiteren Saisonverlauf machen soll.

Natürlich steht dieses Auftaktspiel unter dem Zeichen von Corona. Spieler und Zuschauer müssen sich an die Hygienekonzepte gewöhnen, die sich bei den meisten Vereinen ziemlich ähneln. Unterschiedliche Ein- und Ausgänge, Personalerfassungsbögen zur Kontaktverfolgung, vorgeschriebene Wege in der Halle mit für jeden Zuschauer festgelegten Sitzplätzen sowie eine Maskenpflicht bis zur Einnahme des Sitzplatzes und keine Auswärtsfans dämpfen die Freude auf die Ligaspiele. Dennoch ist die Motivation beim gegenüber der Vorsaison personell unveränderten punktlosen Letzten hoch. Er will sich besser verkaufen und zeigen, dass er auch in der Landesliga punkten kann. In den Testspielen konnte der HSC bis auf einen missglückten Auftritt gegen die SVH Kassel seine Spiele gegen Bezirksoberligisten zumeist auch deutlich für sich entscheiden. Daher gibt sich auch HSC-Trainer Thomas Dittrich vorsichtig optimistisch: „Ich bin guter Dinge, dass wir eine bessere Runde spielen werden. Das würde mich sehr freuen. Meine Mannschaft hat sich für eine weitere Serie Landesliga ausgesprochen und hat aus den Spielen der Vorsaison dazugelernt.“ Die Kräfteverhältnisse zwischen dem Sechsten der Vorsaison und seiner Mannschaft kann er jedoch realistisch einschätzen: „Wir gehen als klarer Underdog in diese Partie. Daher haben wir nur wenig zu verlieren und können mit Freude in dieses Spiel gehen.“

Rotenburgs Trainer, der aus Hofgeismar stammende Robert Nolte, kann bis auf Rechtsaußen Petar Cutura auf den Kader der Vorsaison zurückgreifen. Neben Spielern aus der eigenen Zweiten ist mit Luca Hagemann noch ein junger, talentierter Spieler von Ost-Mosheim hinzugestoßen, der auch schon in der Melsunger A-Jugend-Bundesligamannschaft gespielt hat. Zu den Stützen der Mannschaft zählen Spielmacher Martin Harbusch, Jan-Oliver Holl, Niklas Fischer, Luca Schuhmann sowie die Brüder Tomislav und Boze Balic.

Gegen diese gute Mischung aus Routiniers und jungen, aufstrebenden Spielern sieht Dittrich nur dann eine Chance, wenn seine Mannschaft das Maximum aus sich herausholt: „Oft entscheidet der größere Wille über den Erfolg.“ In der Vorsaison trafen beide Mannschaften in Zierenberg aufeinander, wo sich die Gastgeber bei ihrer 25:30-Niederlage durchaus achtbar schlugen.

Diesmal müssen die Zierenberger ohne ihren beruflich verhinderten Rückraumspieler Marcel Kunz auskommen.  zmw

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