HSC will gut dagegenhalten

Thomas Dittrich , HSC Zierenberg , Trainer

Erneut gegen eine Mannschaft aus der Abstiegszone der Handball-Landesliga geht es für den HSC Zierenberg, wenn er heute, 18.30 Uhr, beim Hünfelder SV in der dortigen Kreissporthalle seine Visitenkarte abgeben wird.

Die Hoffnungen auf einen Erfolg beim erst einmal siegreichen Drittletzten sind wieder einmal nur sehr gering. HSC-Trainer Thomas Dittrich schätzt die Osthessen in etwa so stark wie Wehlheiden ein: „Wir müssen weitermachen und alles versuchen, uns so teuer wie möglich zu verkaufen.“ Der in der vorletzten Saison noch in der Oberliga spielende HSV verlor in der Vorwoche mit 26:30 in Wanfried. Zu den Leistungsträgern zählen Torhüter Christian Krätzig und Felix Kircher. Dazu hat sich der von Flieden gekommene Jannik Bachus bisher als Verstärkung erwiesen.

Für die Zierenberger war gerade die Höhe der letzten 22:34-Heimniederlage gegen das bis dahin ebenfalls noch punktlose Eschwege enttäuschend. Dittrich machte in diesem Spiel Schwächen auch aus vorherigen Spielen aus: „Wir haben in der ersten Halbzeit Eschwege noch Paroli bieten können und geraten dann innerhalb weniger Minuten immer mehr ins Hintertreffen, weil wir vorne selbst klarste Chancen auslassen.“ Diese Abschlussschwächen gilt es abzustellen, um nach fünf Niederlagen mit mehr als zehn Toren ein besseres Ergebnis herausholen zu können.

Eine knappere Niederlage wäre in der momentanen Situation schon ein kleiner Lichtblick, der sich auch positiv auf die Moral auswirken dürfte. Das seine Spieler es besser können, hat Dittrich schon mehrfach im Training gesehen: „Da werfen sie teilweise unsere Torhüter kaputt.“

Personell hat Dittrich bei den Feldspielern wieder genügend Auswahl. Von den Torhütern wird der Ende der Vorwoche erst geholte Marco Krümmel wieder im Tor stehen. Dirk Schindehütte wird verletzungsbedingt nicht spielen. Zweiter Torhüter wird entweder Frank Meyer oder Jens Rudolph sein, der nach seiner Verletzung wieder ins Training einsteigen will.  zmw

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