HSC Zierenberg: Abenteuer Landesliga beginnt in Wanfried

Thomas Dittrich, Trainer HSC Zierenberg.
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Thomas Dittrich, Trainer HSC Zierenberg.

Am Sonntag, 12 Uhr, beginnt für den HSC Zierenberg das Abenteuer Handball-Landesliga mit dem Spiel beim VfL Wanfried in der dortigen Großsporthalle. 

Zuletzt spielten die Zierenberger Anfang der 2000er Jahre in dieser Liga. Es wurde nur ein einjähriges Gastspiel. Jetzt stehen wieder Partien in der fünfthöchsten Spielklasse an.

Der Aufstieg des Dritten der letzten Bezirksoberligasaison kam schon sehr überraschend. Lange Zeit ging es nur um eine möglichst gute Platzierung. Die wurde mit Rang drei erreicht und als der Zweite Korbach auf die Relegation verzichtete, nutzte der HSC die Gunst der Stunde und setzte sich in zwei packenden Spielen knapp gegen den Zweiten der Nachbargruppe, Ost-Mosheim, durch.

 „Wir müssen an die Leistungen aus diesen Spielen anknüpfen und alles aus uns heraushauen“, hofft HSC-Trainer Thomas Dittrich auf eine Steigerung seiner Mannschaft gegenüber den Vorbereitungsspielen. Selbst bei einer Wiederholung der Relegationsform sieht Dittrich seine Mannschaft in Wanfried nur als Außenseiter: „Wir haben uns bewusst dazu entschieden, mit der Aufstiegsmannschaft in die Saison zu gehen. Wanfried ist eine etablierte Mannschaft in dieser Liga. Wir haben dort nichts zu verlieren.“

Jeweils drei Zu- und Abgänge hat es bei Wanfried gegeben. Mit Maximilian Lippold hat der VfL einen absoluten Leistungsträger verloren. Dafür wechselten der drittligaerfahrene Pascal Küstner und der Kroate Ivan Mandic-Kujek an die Werra. Mit Spielmacher Vladimir Djuric und Kreisläufer Milos Milosavljevic hat der VfL für die Liga herausragende Spieler in seinen Reihen. 

Daher strebt der frühere Zweitligaspieler und jetzige Trainer Stefan Schröder eine Verbesserung des sechsten Platzes aus der Vorsaison an. Solche Spieler wie Wanfried hat Zierenberg zwar nicht in seinen Reihen, will aber versuchen mit einer mannschaftlichen Geschlossenheit das Spiel so lange wie möglich offenzuhalten.

Ob Dittrich das Spiel mit den angeschlagenen Benjamin Rode und Jesper Stiegenroth angehen kann, ist noch nicht sicher. Dafür soll Rückkehrer Rico Feyh spielerische Akzente setzen. (zmw)

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