Wolfhager Handballer auf Meisterschaftskurs 

„HSG-Express rollt seit November“

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Anweisungen: Trainer Daniel Schmidt stimmt sein Team auf die Partie gegen Ederbergland ein. Hoof/Sand/Wolfhagen sinnt nach der Niederlage in Vellmar auf Wiedergutmachung.

Die Handballer der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen mischen im Meisterschaftsrennen der Bezirksliga A kräftig mit. Nach acht Siegen in Folge verloren sie am vergangenen Wochenende das Spitzenspiel beim Dritten TSV Vellmar II mit 36:38 und mussten die Tabellenführung an Landwehrhagen abgeben. Im HNA-Interview äußert sich Trainer Daniel Schmidt zur Niederlage, zur Restserie und den Chancen auf den Aufstieg.

Herr Schmidt, fehlte Ihrem Team in Vellmar der Wille und die Leidenschaft?

Nein, es war ein Spiel auf hohem Niveau. Vor der Pause waren wir das bessere Team und lagen verdient vorn. Nach der Halbzeitführung haben wir den Rückraum des Gegners nicht in den Griff bekommen. Vellmar war in den zweiten 30 Minuten bissiger. Die Niederlage wirft uns aber nicht aus der Bahn.

Am Sonntag steht in Hoof das Spiel gegen Ederbergland auf dem Programm. Kehrt Ihr Team in die Erfolgsspur zurück?

Ederbergland muss man auf der Pfanne haben. Heißt, wir dürfen den Gegner nicht auf die leichte Schulter nehmen. Ich bin mir aber sicher, dass wir die nächsten zwei Punkte einfahren werden.

Ihre Mannschaft ist zäh in die Saison gestartet. Wie hat sie den Schalter umgelegt?

Wir haben während der Vorbereitung das Tempo - und Umschaltspiel immer wieder geübt. Es hat ein Weilchen gedauert, ehe die Mannschaft die Spielformen verinnerlicht hat. Zu Beginn hat das Ganze noch nicht geklappt. Es gab Höhen und Tiefen. Da war keine Stabilität drin. Der Express rollt seit November.

Was zeichnet Hoof/Sand/Wolfhagen noch aus?

Allein ein funktionierendes Tempo- und Umschaltsspiel reicht nicht, um erfolgreich zu sein. Wichtig ist auch eine gute Abwehr, ein guter Positionsangriff und der Zusammenhalt.

Glauben Sie, dass Ihr Team am Ende der Serie ganz oben in der Tabelle stehen wird?

Im vergangenen Sommer hat die Mannschaft ganz klar gesagt, dass sie aufsteigen will. Ich habe mich bedeckt gehalten. Es ist noch ein langer Weg bis zum Titel, aber ich will ihn mit den Jungs gehen. Nach dem Spiel gegen Landwehrhagen am 22. März wissen wir mehr.

Bricht für die Mannschaft eine Welt zusammen, wenn sie den Aufstieg nicht schafft?

Nein, davon gehe ich nicht aus. Die Mannschaft hat ihr Potenzial, Teamgeist und Zusammenhalt schon oft unter Beweis gestellt und wird auch in der Restserie für besondere Momente sorgen.

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