Wesertl tritt bei Großenlüder/Hainzell an

HSG-Frauen müssen Rückzugsbewegung verbessern

Oberweser – Ein Unentschieden und drei Niederlagen in den letzten vier Spielen sind die Ausbeute der Landesliga-Handballlerinnen von Wesertal.

Ob sich diese Bilanz am Wochenende bessert, erscheint fraglich, denn es steht am Sonntag (17 Uhr) in der Lüdertalsporthalle bei der HSG Großenlüder/Hainzell eine sehr schwere Auswärtsaufgabe an.

Um beim Tabellendritten zu bestehen, müssen sich die Wesertalerinnen gerade gegenüber den letzten enttäuschenden Auswärtsauftritten in Heiligenrode und bei Wollrode deutlich steigern. Mit der Leistung aus der Vorwoche gegen den Spitzenreiter Hoof/Sand/Wolfhagen zeigte sich HSG-Trainer Jürgen Herbold trotz der am Ende klaren 22:28-Niederlage nicht unzufrieden: „Das war kein schlechtes Spiel unserer Mannschaft. Wir haben nur zu viele Tempogegenstöße kassiert. Da müssen wir uns in der Rückwärtsbewegung verbessern.“

Ähnlich wie Hoof/Sand/Wolfhagen verfügen auch die Osthessinnen über ein starkes Tempospiel. Aus den Erfahrungen der vergangenen Spielzeiten und der 28:33-Niederlage aus dem Hinspiel sieht Herbold aber noch weitere Qualitäten beim Tabellendritten: „Großenlüder/Hainzell ist in der Breite gut aufgestellt. Diese Mannschaft hat zudem Spielerinnen, die aus dem Rückraum werfen können.“

In der Vorwoche mussten die Osthessinnen allerdings eine überraschende 25:26-Niederlage beim Neunten Dittershausen einstecken und verloren damit im Meisterschaftsrennen an Boden. Neben einer stabilen Deckung und einer guten Rückzugsbewegung fordert Herbold nach vorne ein gutes Laufspiel, um Chancen herauszuspielen. Verzichten muss er weiter auf Natascha Mießen und Julia Köster. Fraglich ist zudem der Einsatz von Torhüterin Diana Henze. Für Köster und Mießen könnten aus der zweiten Mannschaft Charlotte Schilke und Lina Jakob einspringen.  zmw

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