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HSG freut sich auf das Derby

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Augen zu und durch: Lea Willer strebt mit Hoof/Sand/Wolfahgen den dritten Sieg in Folge an.
Augen zu und durch: Lea Willer strebt mit Hoof/Sand/Wolfhagen den dritten Sieg in Folge an. © Martina Sommerlade

Derbyzeit in der Schauenburghalle in Hoof. Nach den Auftaktsiegen gegen Wettenberg und Hüttenberg empfangen die Oberliga-Handballerinnen der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen am Sonntag die Reserve des SV Germania Fritzlar. Anpfiff ist um 18 Uhr.

Hoof - „Wir freuen uns riesig auf das Nachbarschaftsduell“, sagt Chris Ludwig. Noch immer ist der HSG-Coach angetan vom fulminanten Start seiner Sieben in die Serie. Und die Bilanz kann sich sehen lassen: Derzeit führen die Vereinigten gemeinsam mit der punktgleichen SG Kirchhof II die Tabelle an. Sehr zur Freude Ludwigs: „Wer hätte das vor Serienbeginn gedacht? Nach den zwei vergangenen Partien macht jetzt alles noch viel mehr Spaß.“ So wie beispielsweise die Trainingseinheiten. Alle Spielerinnen seien mit Feuereifer bei der Sache. „Und die ohnehin gute Stimmung im Team ist nochmal besser“, so Ludwig.

Doch bei aller Euphorie gelte es auf dem Boden zu bleiben. „Wir haben zwei ordentliche Spiele abgeliefert, müssen aber dennoch weiter achtsam bleiben und hoch konzentriert zu Werke gehen.“

Die Gäste, derzeit auf Rang vier in der Tabelle, will er auf keinen Fall unterschätzen. „Fritzlar hatte etwas Pech im Spiel gegen Kirchhof, das sich mit Spielerinnen aus der 3. Liga verstärkt hatte.“ Fritzlars Trainerin Susanne Bachmann habe sich in den Medien bereits kritisch dazu geäußert. „Ich sehe das ähnlich“, so Ludwig.

Von der Tabellensituation will er sich nicht täuschen lassen. Die Gäste würden eine gute Deckungsarbeit leisten und seien auch im Angriff gefährlich. Besondere Beachtung werde man den Rückraumspielerinnen Sarah Oschmann und Hannah Grothnes, der Allrounderin Theresa Werner sowie Rechtsaußen Nina Albus widmen. Mit Maren Dasenbrock verpflichtete der kommende Gegner kurzfristig eine neue Torhüterin. Sie wechselte von Kirchof II zu den Domstädterinnen.

„Die Gäste verfügen über eine Top-Mannschaft, das wird sicher kein Selbstläufer.“ Sollte sein Team indes ähnlich stark in der Defensive agieren wie bei der Abwehrschlacht in Hüttenberg, ist nach Auffassung des 38-Jährigen ein weiterer Erfolg möglich.

Zuversichtlich stimmt ihn auch die mentale Stärke seines Teams: „Die gesamte Mannschaft ist seit dem Aufstieg vor knapp zwei Jahren unheimlich gereift.“

Optimistisch ist er darüber hinaus aufgrund der komfortablen personellen Situation. „Ich habe 13 gleichwertige Spielerinnen. Das ist für unser Tempospiel von Vorteil.“ Damit möchte er auch im Derby gegen Fritzlar punkten.

Für dieses Unterfangen steht ihm der komplette Kader zur Verfügung. (Martina Sommerlade)

Chris Ludwig
Chris Ludwig © Martina Sommerlade

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