Niederlage beim Tabellenletzten

HSG mit zu vielen Fehlwürfen

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Am Boden: Tessa Herbold und die HSG Wesertal kassierten beim Tabellenletzten FT Fulda eine 20:23-Niederlage. 

Eine böse Bescherung gab es für den Frauenhandball-Landesligisten HSG Wesertal, der in seinem letzten Spiel des Jahres beim Schlusslicht FT Fulda überraschend mit 20:23 (12:11) verlor.

Nach der dritten Saisonniederlage fiel die HSG hinter Großenlüder/Hainzell auf Platz vier zurück. Dennoch zeigte sich HSG-Trainer Jürgen Herbold mit dem Hinrundenverlauf seiner Mannschaft zufrieden: „Wir haben insgesamt eine gute erste Hälfte gespielt. Heute haben wir einfach zu viele Bälle verworfen und technische Fehler gemacht.“

In der Anfangsphase führten die Wesertalerinnen noch mit 2:1 und 3:2. Sie hatten aber auch da schon große Probleme mit Fuldas Hauptwerferin Hannah Bruhn und taten sich vorne sehr schwer gegen die gute Abwehr. So gingen die Osthessinnen nach fünf torlosen Wesertaler Minuten mit 5:3 in Führung und konnten diese bis auf 10:7 ausbauen. Eine kurze Deckung gegen Bruhn brachte Besserung. Die Abwehr stand nun stabiler und war Grundlage dafür, dass die Gäste kurz vor der Pause durch Eva Kaczor in Führung gehen konnten. Kaczor warf auch das erste Tor der zweiten Hälfte zum 11:13.

Im weiteren Verlauf der zweiten Halbzeit konnten die Gäste ihre Führung dank einer sicheren Abwehr ausbauen, auch wenn vorne weiter einige Chancen vergeben wurden. Bis zum 19:16 durch Joana Leibecke zehn Minuten vor dem Ende sah es nach einem glanzlosen Sieg des Tabellendritten aus. Sicherheit gab diese Führung der HSG aber nicht. Vergebene Chancen und technische Fehler führten nicht nur zum 19:19-Ausgleich. Fulda konnte das Spiel sogar zu seinen Gunsten drehen. Auch eine offene Deckung konnte die Niederlage nicht mehr abwenden.

Wesertal: Henze, Aßhauer - I. Riedel (1), Kaczor (4), Leibecke (4/1), Herbold (1), Wessel, Martin (3), C. Przyludski, A.-S. Przyludzki (3), Keßeler (2), Kranz (2), Meth.

Spielstände: 2:3 (4.), 10:7 (21.), 14:17 (43.), 16:19 (50.),, 23:20 (60.).

Tore Fulda:Bruhn (10/3), Quell, Möller Puda (je 4), Scherdin (3/1), Rippert, Hickel (je 1). zmw

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