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HSG sichert Aufstiegsrunde

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Von: Martina Sommerlade

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Halt, hier geblieben: Lea Immelnkämper (mit elf Toren beste HSG-Werferin) beim Versuch, Böddigers Fiona Eberhardt zu stoppen.
Halt, hier geblieben: Lea Immelnkämper (mit elf Toren beste HSG-Werferin) beim Versuch, Böddigers Fiona Eberhardt zu stoppen. © Richard Kasiewicz

Besser hätte es kaum laufen können für die Oberliga-Handballerinnen der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen. Mit einem deutlichen 40:27 (19:12)-Erfolg kehrte die Ludwig-Sieben vom Derby gegen die TSV Eintracht Böddiger zurück. Damit sicherte sie sich den Platz in der Aufstiegsrunde.

Felsberg - Dieser ist ihnen nun nicht mehr zu nehmen. Zumal auch Spitzenreiter Leihgestern Schützenhilfe leistete, indem er die HSG Wettenberg mit 27: 8 bezwang. „Ich bin mega glücklich“, sagte denn auch HSG-Trainer Chris Ludwig. Der 38-Jährige hatte mehrfachen Grund dazu. Zum einen wurde er vor wenigen Tagen zum dritten Mal Vater. Töchterchen Timea und Ehefrau Patrizia sind wohlauf. Zum anderen setzte sein Team alle von ihm gegebenen Vorgaben um. „Das Ergebnis spiegelt eindrucksvoll wider, dass wir unser Tempospiel durchgezogen und auch in der Abwehr alles gegeben haben.“ das von Beginn an. Das 1:0 für die Gastgeberinnen war denn auch der einzige Vorsprung, den die ohne Lea Willer angetretenen Vereinigten zuließen. Die Mannschaftskapitänin musste Corona-bedingt pausieren. „Glücklicherweise hatte sie vorher keinen Kontakt zum übrigen Team, sodass wir ungefährdet antreten konnten“, so Ludwig. Nachdem die glänzend aufgelegte und mit insgesamt elf Treffern erfolgreichste Werferin der Gäste Lea Immelnkämper sofort in der zweiten Minute ausglich, hatte die Eintracht fortan das Nachsehen. Neben Nele Bittdorf, Larissa Lubach und Karoline Happe trafen vor allem Immelnkämper und Kirsten Bänfer nach Belieben. „In dieser Phase spielte fast nur Ex-Kirchhof gegen Böddiger“, analysierte Ludwig lachend.

Über 9:4 (12.) und 15:8 (24.) baute sich der Zweite bis zum Pausengang eine komfortable Führung auf. „Jetzt bloß nicht nachlassen“, hatte Ludwig sein Team in der Kabine weiter motiviert. Eine Vorgabe, die sein Team beherzigte: Nach Wiederanpfiff eröffneten die Gäte ein wahres Torfeuerwerk mit teilweise vier Toren in zweieinhalb Minuten. Damit stellten sie unter Beweis, dass sie sich den sich früh abzeichenenden Sieg unter keinen Umständen nehmen lassen würden.

Entsprechend zufrieden zeigte sich der HSG-Coach. „Es fühlt sich gut an zu wissen, dass wir auch im nächten Jahr in der Oberliga spielen werden.“

Hoof/Sand/Wolfhagen: Sawyer, Garder (Tor) - Immelnkämper 11, Bittdorf 7/1, Ritter 6, Bänfer 5, Happe 3/1, Lubach 3, Neurath 2, Eichhofer 1, Chmurski 1, Frankfurth 1, von Dalwig.

(Martina Sommerlade)

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