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Keine Chance beim Tabellennachbarn

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Von: Raphael Wieloch

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Bauchlandung: Die HSG Wesertal mit Jonas Ebner (rotes Trikot) kassierte eine klare Niederlage.
Bauchlandung: Die HSG Wesertal mit Jonas Ebner (rotes Trikot) kassierte eine klare Niederlage. © Pia Malmus

Guxhagen – Bauchlandung für die HSG Wesertal: Der Handball-Landesligist verlor sein Auswärtsspiel bei der MSG Körle/Guxhagen überraschend deutlich mit 19:33 (6:16) und verpasste es damit, nach dem Sieg gegen Rotenburg die nächsten zwei Punkte nachzulegen.

„Wir sind so was von ins offene Messer gerannt“, so das ernüchternde Fazit von Wesertals Trainer Frank Rossel, dessen Mannschaft lediglich in der Anfangsphase in der Lage war, das Spiel offen zu gestalten. Für die einzige Wesertaler Führung im gesamten Spielverlauf sorgte Maurice Martin, der nach sieben Minuten per Siebenmeter zum 3:2 traf. Danach allerdings nahm das Unheil seinen Lauf.

„Allein in der ersten Halbzeit haben wir 23 Angriffe leichtfertig vergeben“, erklärte Rossel. Kein Wunder also, dass der Aufsteiger im ersten Durchgang nur magere sechs Tore warf und das Spiel bereits zur Pause und beim Stand von 6:16 aus Wesertaler Sicht entschieden war. „Wir hatten keine Präsenz auf Linksaußen und sind nicht durch den gegnerischen Innenblock gekommen“, bemängelte Wesertals Coach, der seinem Team im kämpferischen Bereich keinen Vorwurf machte, aber dennoch von kollektivem Versagen sprach.

Dass der Zehn-Tore-Rückstand zur Pause eine zu große Hypothek für die Wesertaler war, um im zweiten Durchgang eine beispiellose Aufholjagd zu starten, ist selbsterklärend. Also ging es um Schadensbegrenzung. 20 Tore peilte die HSG an, 19 wurden es am Ende.

Grundsätzlich lief es nach dem Seitenwechsel etwas besser für die HSG, allerdings blieben die Gastgeber über Tempogegenstöße nach wie vor brandgefährlich. Trotzdem: Die Wesertaler fanden nun deutlich häufiger eine Lücke in der gegnerischen Abwehr, was sich letztlich auch auf die Torausbeute niederschlug. Die letzten beiden Tore warf Linus Freybott, der den 19:33-Endstand besorgte. Bester Torschütze auf Wesertaler Seite war Maurice Martin mit acht Treffern. (Raphael Wieloch)

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