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Schwung mitnehmen und nachlegen

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Von: Michael Wepler

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Nicht dabei: Wesertals Finja Nückel.
Nicht dabei: Wesertals Finja Nückel. © Markus Löschner

Wesertal – Vor dem Spiel des Frauenhandball-Landesligisten HSG Wesertal am Samstag (18 Uhr) in der Sporthalle in Oberzwehren bei der HSG Zwehren/Kassel hat sich die Ausgangslage für die Wesertalerinnen deutlich gebessert. Nach einem durchwachsenen Start hat sich die HSG nach den beiden Heimsiegen über Wollrode (24:23) und Rotenburg (36:20) auf den vierten Platz vorgeschoben.

Damit die Wesertalerinnen den Blick weiter nach oben richten können, wollen sie nun nach drei Auswärtsniederlagen endlich in der Fremde punkten. „Wir wollen den Schwung aus dem Heimsieg gegen Rotenburg in dieses Spiel mitnehmen. Da haben wir aus einer massiven Abwehr heraus gespielt und konnten gerade in der ersten Halbzeit viele Bälle blocken. Dazu haben wir unsere Chancen besser genutzt“, hofft Wesertals Trainer Jürgen Herbold darauf, dass seine Mannschaft diesmal auch auswärts an die Leistungen in eigener Halle herankommen wird. Die Ergebnisse sprechen da ein klares Bild mit jeweils drei Heimsiegen und Auswärtsniederlagen.

Herbold sieht im Spiel bei den Zwehrenerinnen gute Chancen, endlich auswärts zu punkten: „Das wird auf unsere Leistung ankommen. Wenn wir unser Potenzial abrufen, sollten wir gute Chancen haben.“ Aufsteiger Zwehren liegt nach der knappen 31:32-Niederlage beim Mitaufsteiger Datterode/Röhrda/Sontra auf dem vorletzten Tabellenplatz. Diese Platzierung täuscht jedoch, denn der Rückstand auf den Vierten Wesertal zeigt, wie dicht alle Mannschaften in der Liga zusammenliegen.

Nach den zwei Auftaktsiegen beim Mitaufsteiger SVH Kassel und gegen Absteiger Böddiger/Brunslar folgten vier, bis auf das Spiel gegen Dittershausen, knappe Niederlagen. Herbold sieht Zwehren als ausgeglichen besetzte Mannschaft, in der die beiden Rückraumspielerinnen Rieke Hrdina und Kathrin Riemer sowie die vom Oberligisten Hoof/Sand/Wolfhagen gekommene Sophie Frankfurth als sichere Siebenmeterschützin zu beachten sind.

Gegenüber der Vorwoche wird Finja Nückel, die in der Zweiten spielen wird, fehlen. Dafür wird Nachwuchsspielerin Lotta Przyludzki wieder für die erste Mannschaft auflaufen. (Michael Wepler)

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