Spitzenspiel der Regionalliga steigt in Karlsruhe

Caldener Frauen fahren selbstbewusst zum Tabellenführer

Jaqueline Baumgärtel
+
Jaqueline Baumgärtel

Am fünften Spieltag der Frauenfußball-Regionalliga kommt es am Sonntag (14 Uhr) zum Spitzenspiel zwischen dem Ersten Karlsruher SC und dem Zweiten TSV Jahn Calden.

Calden – Die Erwartungen sind hoch, denn beide Mannschaften präsentierten sich zuletzt sehr stark. Mit vier Siegen und 18:2 Toren ist der KSC furios in die neue Liga gestartet. Zuletzt gab es einen klaren 4:0-Erfolg in Neu-Isenburg, nachdem die Badenerinnen sieben Jahre in der Oberliga gespielt hatten. In der letzten abgebrochenen Spielzeit gelang über die Quotientenregel der Wiederaufstieg in die Regionalliga. Ein Investor will die KSC-Frauen noch weiter nach vorne bringen und ein eigenes Nachwuchszentrum finanzieren.

Das sind Möglichkeiten, von denen die Caldenerinnen nur träumen können. Nach ihren letzten drei Siegen und 14:1 Toren haben sie aber keinen Grund, sich zu verstecken. „Wir freuen uns auf dieses Spiel und können dort befreit aufspielen. Dieses Spitzenspiel haben wir uns mit unseren starken Leistungen verdient“, blickt Jahn-Trainer Robert Franke dieser Partie mit großer Vorfreude entgegen. Sicherlich wird die Ligakonkurrenz dieses Spiel mit Spannung verfolgen, ob die Nordhessinnen in der Lage sein werden, dem bislang so starken Aufsteiger ein Bein zu stellen.

Gerade auf die Offensivabteilung der Jahnerinnen war bislang Verlass. Allerdings gab es auch einige Schrecksekunden, als Jacqueline Baumgärtel im letzten Spiel verletzt ausschied und Arlene Rühmer und Johanna Hildebrandt ihre letzte Trainingseinheit abbrechen mussten. Ein Ausfall dieser Topspielerinnen wäre sicherlich eine herbe Schwächung, doch zeigt sich Franke zuversichtlich: „Jacqueline hat wieder mittrainiert und bei Arlene und Johanna bin ich auch optimistisch.“ In die Mannschaft zurückkehren wird die offensive Mittelfeldspielerin Lena Wiegand.

Gerade der 3:0-Heimsieg im letzten Spiel gegen den Dritten Sand II hat aber auch gezeigt, dass auf die Defensive Verlass ist. Gegen eine allerdings enttäuschende Sander Mannschaft hat diese kaum zwingende Torchancen zugelassen. 

(Michael Wepler)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.