Der FSV Dörnberg geht mit Selbstbewusstsein ins Derby gegen den TSV Rothwesten

„Jeder ist jederzeit schlagbar“

Jubel nach dem 5:3 gegen Hünfeld: Trainer Dirk Lotzgeselle, Co-Trainer Kai Schaub und Betreuer Uwe Knüppel (links) freuten sich riesig. Foto:  Hofmeister

Dörnberg. Vier Punkte aus zwei Spielen, sechster Tabellenplatz: Der Start von Aufsteiger FSV Dörnberg in die Verbandsliga ist durchweg gelungen. „Wir können sehr zufrieden sein“, sagt Trainer Dirk Lotzgeselle. Wie sich der Neuling in Kaufungen und am Sonntag zuhause gegen Hünfeld präsentierte, gibt Anlass zur Hoffnung, dass es morgen genauso weiter geht. Dann tritt der FSV zum Liga-Derby beim TSV Rothwesten an. Anstoß ist um 19 Uhr.

„Dass wir am Sonntag so einen Auftritt hingelegt haben, das war schon famos“, sagt Lotzgeselle. Die großartige Leistung war umso bemerkenswerter als sie nicht nur gegen irgendein Team, sondern gegen einen Topfavoriten der Liga gelang. Es habe sich einmal mehr gezeigt, dass jeder Gegner zu jeder Zeit schlagbar sei. Das wolle er seinem Team auch vor dem Spiel am Mittwoch vermitteln.

Auszusetzen hat der Trainer derzeit an keinem Mannschaftsteil etwas. Ihm gefällt besonders, wie gut der Gegner angelaufen wird und wie ihm dadurch die Räume eng gemacht werden. Erste Voraussetzung für die guten Darbietungen seiner Akteure war jeweils die „stabile Abwehr“. Lotzgeselle wünscht sich, dass sein Team die Aufgabe in Rothwesten „mit der gleichen Konzentration und dem Wissen angeht, dass wir da etwas holen können.“ Von vornherein nur auf ein Untentscheiden zu spielen, das reicht ihm offenbar nicht. „Wenn wir hinten weiterhin so kompakt stehen, dann ist vorne mit den beiden Richters und Pascal Kemper immer etwas drin“.

Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Fabian Mannewitz, der am Sonntag mit Oberschenkelproblemen zu kämpfen hatte. Ansonsten seien alle fit. Dabei ist Lotzgeselle sicher, dass er immer auch personelle Alternativen bieten kann. „Wir haben auch in der zweiten Reihe noch gute Möglichkeiten, Ausfälle zu kompensieren“.

Als Ziel für die nächsten Spielen gibt der Trainer, an, möglichst schnell zehn Punkte zu sichern, um zum Saisonende die 40 zum schaffen, die für den Klassenerhalt reichen sollten. Sollten am Mittwochabend dann schon sieben auf dem Konto sein, hat keiner etwas dagegen. (geh)

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