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Jetzt wird’s richtungsweisend

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Von: Raphael Wieloch

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Schweres Heimspiel: Der TSV Jahn Calden mit Sophie Waldherr (links) trifft am Sonntag auf dem Kaiserplatz auf den SV Hegnach.
Schweres Heimspiel: Der TSV Jahn Calden mit Sophie Waldherr (links) trifft am Sonntag auf dem Kaiserplatz auf den SV Hegnach. © Raphael Wieloch

Calden – Ob der jüngste 2:1-Erfolg über Herrenberg den Knoten beim TSV Jahn Calden tatsächlich gelöst hat, werden wohl die verbleibenden drei Spiele in diesem Jahr zeigen. In jedem Fall bedeutete er das Ende einer kleinen Ergebniskrise, blieb der Frauenfußball-Regionalligist zuvor doch fünfmal in Folge sieglos. Und: Patrick Gries feierte als neuer Trainer einen gelungenen Einstand.

Dennoch hinkt der auf Rang acht rangierende TSV den eigenen Ansprüchen nach wie vor hinterher. Die Blicke richten sich derzeit eher nach unten, oben spielen andere mit. Zum Beispiel der SV Hegnach. Der Tabellendritte ist am Sonntag zu Gast auf dem Kaiserplatz (14 Uhr) und hat sich für dieses Duell beim jüngsten 10:0 gegen Hof bereits ordentlich warmgeschossen.

„Wir konzentrieren uns eher auf unser Spiel als auf den Gegner. Außerdem hat Hegnach auswärts fünf Punkte geholt, in die Hose machen wir uns nicht“, zeigt sich Caldens Trainer Patrick Gries selbstbewusst und spricht von einem richtungsweisenden Spiel. „Wir wollen es Hegnach so schwer wie möglich machen“, so der Coach weiter, der vor den gefährlichen Standards des Gegners warnt und zwei Personalien in den Raum wirft: Silvana Arcangioli und Sara Reichel. Beide erzielten in der bisherigen Saison jeweils acht Treffer und schossen zusammen nur ein Tor weniger als die gesamte Caldener Mannschaft (17 Tore).

Patrick Gries
Patrick Gries © Artur Schöneburg

Dass der TSV aber selbst über Unterschiedsspielerinnen verfügt, zeigt der jüngste Erfolg. Beim 2:1 in Herrenberg erzielte Angreiferin Johanna Hildebrandt beide Tore und avancierte so zum Matchwinner. Ob Hildebrandt auch diesmal den Unterschied macht? An einem guten Tag sicher nicht ausgeschlossen.

Indes blickt Gries auf eine aus seiner Sicht gute Trainingswoche zurück. „Ich habe schon das Gefühl, dass der Sieg uns Auftrieb gegeben hat“, so Gries, der von seinem Team erwartet, dass es mindestens an die Leistung aus der Vorwoche anknüpft. Bei diesem Vorhaben muss er aber weiter auf Mittelfeldspielerin Arlene Rühmer verzichten, die zwar schon „mit den Hufen scharrt“, für die ein Einsatz aber noch zu früh kommt. Ebenfalls nicht dabei ist Sharon Braun, die erst nächstes Jahr wieder angreifen wird. Dafür hat sich Eileen Albers zurückgemeldet und ist sicher eine Option für die erste Elf. Hier könnte es übrigens wieder Überraschungen geben. Zwei, drei Spielerinnen hätten sich unter der Woche im Training aufgedrängt. (Raphael Wieloch)

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