Frauenfußball-Hessenliga

TSV Zierenberg unterliegt MFFC Wiesbaden 0:2

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Zierenbergs Torjägerin Gianna Zachan (rechts) lief angeschlagen auf: Vor der Pause wurde sie dann auch noch schwer gefoult, sodass sie bis zum Schluss kaum noch etwas bewegen konnte.

Zierenberg. Der TSV Zierenberg musste sich am Maifeiertag dem MFFC Wiesbaden mit 0:2 (0:1) geschlagen geben. In der Frauen-Hessenliga kämpft der TSV weiter um den Klassenerhalt.

Die Voraussetzungen für den ersten Dreier nach der Winterpause standen für die Warmetalerinnen des Interimstrainerduos Marvin Pötter und Mateusz Zakrewski schon vor dem Anpfiff der Nachholpartie unter keinem guten Stern. Denn bei den personell arg gebeutelten Gastgeberinnen fehlten verletzungsbedingt mit Torwartin Sabrina Bürgel, Sina Alexi und Annika Dittmar drei weitere wichtige Schlüsselspielerinnen.

Hinzu kam, dass die beiden TSV-Sturmspitzen Laura Frank und Gianna Zachan bereits angeschlagen auflaufen mussten. Zachan erwischte es kurz vor der Pause, nach einem rüden Foul spielte sie zwar durch, konnte jedoch nichts mehr bewegen. Für Frank kam eine Viertelstunde vor Schluss das Aus. Da keine Auswechselspielerin auf der Bank saß, war Zierenberg bis zum bitteren Ende in Unterzahl auf dem Platz.

TSV-Trainer Marvin Pötter ließ keinen Zweifel daran, dass der Sieg der Landeshauptstädterinnen in Ordnung war, lobte aber die von seiner Mannschaft an den Tag gelegten Leistungen. „In der Defensive haben wir wenig falsch gemacht, in der Vorwärtsbewegung gab es jedoch so gut wie keine Entlastung.“ Wobei Zierenberg durchaus in Führung hätte gehen können. Wenn Laura Frank und auch Gianna Zachan unbedrängt den Mut aufgebracht hätten, einfach einmal mit einem Distanzschuss die jeweils gut 25 Meter vor ihrem Kasten stehende Gästetorwartin Svenja Rode zu düpieren.

Wiesbaden gab während des gesamten Geschehens zwar klar den Takt vor, doch hochkarätige Einschussmöglichkeiten ließ der TSV-Abwehrriegel mit Sarah Landinghoff-Schmidt, Sarah Davies, Alina Weiß und Tanja Schmand nicht zu.

Nur einmal hatte Wiesbadens Spielertrainerin Mira Krummenauer (59.) freie Bahn, verzweifelte jedoch an der Kopf und Kragen riskierenden Keeperin Simone Thöne. Ihre Cleverness bewiesen die Gäste bei ihren Toren durch Nikola Ebrecht (27.) und Mira Krummenauer (55.), die jeweils einen leichtfertigen und eigentlich unnötigen TSV-Abwehrfehler bestraften.

Zierenberg: Thöne - Schmand, Weiß, Landinghoff-Schmidt, Davies, Geppert, Schmidt (46., Gerhardt), Steinrücken, Frank, Wagner, Zachan. (zih)

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