Ludwig-Sieben 21:19 in Hüttenberg

Kampfsieg zu später Stunde

Pure Freude: Karoline Happe (links) und Lea Willer umarmen sich. Hoof/Sand/Wolfhagen feierte den zweiten Sieg im zweiten Spiel. Archivoto: Martina Sommerlade
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Pure Freude: Karoline Happe (links) und Lea Willer umarmen sich. Hoof/Sand/Wolfhagen feierte den zweiten Sieg im zweiten Spiel. Archivoto: Martina Sommerlade

So kann es für die Ludwig-Sieben weitergehen. Auch im zweiten Spiel der noch jungen Oberliga-Serie überzeugten die Handballerinnen der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen und kehrten mit einem 21:19 (10:8)-Sieg aus Hüttenberg zurück.

Hüttenberg - „Wir sind überglücklich, dass wir jetzt 4:0 Punkte haben“, freute sich Chris Ludwig. „Dieser Erfolg ist gut für unser Selbstbewusstsein.“ Daran schien es den Gästen aber auch vorher nicht gemangelt zu haben. Denn trotz der späten Anwurfzeit zeigten die Vereinigten keine Spur von Müdigkeit. Im Gegenteil. Von Beginn an waren sie hellwach in ihren Aktionen und ließen die Gastgeberinnen dank des bewährten Tempospiels und einer guten Abwehrarbeit nicht ins Spiel kommen. Hüttenberg ging lediglich in der ersten Minute mit dem 1:0 durch Lisa-Marie Naumann in Führung, danach lief der TV einer stetigen Gästeführung hinterher. Durch Tore von Nele Bittdorf, Anne Eichhofer und Hanna von Dalwig setzen sich die Gäste bis Mitte der ersten Halbzeit auf 6:3 ab. Einige Unsicherheiten der HSG nutzte Hüttenberg zum 8:8 kurz vor dem Halbzeitpfiff (28.). Bittdorf und von Dalwig sorgten dann noch für den Zwei-Tore-Vorsprung vor dem Gang in die Kabinen. Den besseren Start im zweiten Durchgang hatten die Gastgeberinnen und verkürzten zum 9:10. Doch die Aufholjagd gelang nicht: Mehr als ein Tor Rückstand ließen die Gäste in ihrem starken Abwehrverbund und mit einer glänzend aufgelegten Dominique Sawyer im HSG-Tor nicht zu. Über 16:14 (45.) und 20:19 (58.) fuhren sie einen knappen, aber hart erkämpften Sieg ein. „Es war nicht der schönste Handball, aber ein absolutes Kampfspiel. Mein Team hat unglaublich viel gearbeitet. Das war großartig“, so Ludwig.

HSG: Im Tor Andrea Garder und Dominique Sawyer, Ilka Ritter, Lea Immelnkämper 1, Larissa Lubach, Hanna von Dalwig 3, Lea Willer, Sophia Frankfurth, Anne Eichhofer 4, Nele Bittdorf 3, Kirsten Bänfer 1, Karoline Happe 4, Franziska Chmurski 5.  (Martina Sommerlade)

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